Rund 200 Gast- und Landwirte bei ersten Vernetzungstreffen in Texing

(v.l.n.r.): Harald Pollak, Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur, Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Christina Mutenthaler, Leiterin PR & Marketing von „So schmeckt Niederösterreich beim ersten Vernetzungstreffen in Texing. (Bildquelle: Thomas Resch)
(v.l.n.r.): Harald Pollak, Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur, Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Christina Mutenthaler, Leiterin PR & Marketing von „So schmeckt Niederösterreich beim ersten Vernetzungstreffen in Texing. (Bildquelle: Thomas Resch)

Die Niederösterreichische Wirtshauskultur und „So schmeckt Niederösterreich“ bündeln ihre Kräfte. Dazu veranstalteten sie gestern den ersten „Feinkostladen Niederösterreich“. Rund 200 heimische Gast- und Landwirte haben sich in Texing (Bezirk Melk) getroffen, um Geschäftsbeziehungen für noch mehr regionale Lebensmittel in der heimischen Gastronomie aufzubauen und zu verstärken.

Gutes Essen bringt Menschen zusammen. Es entstehen Ideen, das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt und der Austausch gefördert. Beim erstmals ausgetragenen „Feinkostladen Niederösterreich“ war diese Gemeinsamkeit deutlich spürbar. „Erstmalig kommen Niederösterreichs innovativste Gast- und Landwirte an einem Tisch zusammen. Sie arbeiten gemeinsam daran, dass mehr regionale Lebensmittel an die Gastronomie geliefert werden. Die Zusammenarbeit mit den Wirtinnen und Wirten ist eine spannende Absatzmöglichkeit für die hoch qualitativen Lebensmittel unserer ‚So schmeckt Niederösterreich-Partnerbetriebe‘. Durch die Kooperation entstehen in der Land- als auch Gastwirtschaft neue Ideen“, sagte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Best-of“ heimischer Produzenten

Als „Land für Genießer“ ist Niederösterreich auch die kulinarische Schatzkammer Österreichs. So abwechslungsreich wie die Landschaft zeigen sich auch die regionalen Spezialitäten. Ein „Best-of“ davon präsentierten heimische Produzenten im Rahmen des „Feinkostladens Niederösterreich“, um auf ihr umfassendes Produktangebot hinzuweisen. Es wurden neue Kontakte und Kooperationen geschnürt, von denen schlussendlich der Gast von morgen profitiert, so Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav: „Gäste sehnen sich immer mehr nach naturbelassenen Lebensmitteln und schätzen unsere authentische und bodenständige Küche. Themen wie Regionalität und Saisonalität sind nicht nur Trendbegriffe, es handelt sich um eine Lebenseinstellung. Schon seit vielen Jahren wird die Partnerschaft mit der Landwirtschaft bei der Niederösterreichischen Wirtshauskultur gelebt. Wir werden diese regionale Vernetzung weiterhin unterstützen, denn schließlich sind es die Menschen, die Niederösterreich Geschmack geben.“

Bürgermeister und 2. Landtagspräsident Gerhard Karner freute sich über die Premiere in seiner Gemeinde. Gastgeber waren das Gemeindeamt selbst bzw. der Gasthof zur Post: „Als Bürgermeister von Texingtal bin ich sehr stolz auf dieses erstmalige Zusammentreffen von über 200 Gast- und Landwirten aus ganz Niederösterreich. Als gastfreundlicher Ort freuen wir uns ganz besonders über diese neue Initiative von LH-Stv. Stephan Pernkopf und Landesrätin Petra Bohuslav.“

Starke (kulinarische) Partnerschaft

Der Großteil der Bevölkerung in Österreich versteht unter Regionalität, dass Produkte aus der unmittelbaren Umgebung (72 Prozent) oder dem Bundesland, in dem sie leben (59 Prozent) kommen. Die Stärkung der heimischen Landwirtschaft sowie die kurzen Transportwege zählen laut Motivanalyse der AMA zu den wesentlichsten Kaufentscheidungen. „Wir legen größten Wert auf die Förderung regionaler Kreisläufe und unterstützen auch die heimische Landwirtschaft. Unsere Wirtinnen und Wirte kaufen verstärkt regional ein und arbeiten eng mit heimischen Produzenten zusammen. Mit dem ‚Feinkostladen Niederösterreich‘ gewinnt der Begriff Regionalität zukünftig noch mehr an Bedeutung“, so Harald Pollak, Obmann der Niederösterreichischen Wirtshauskultur.

Dass der Brückenschlag zwischen Produzenten und Gastronomen bereits weit fortgeschritten ist, ist vor allem dem Kooperationspartner „So schmeckt Niederösterreich“ zu verdanken. Die Vermark­tungsplattform leistet seit knapp 15 Jahren einen wertvollen Beitrag zur Förderung regionaler Produzenten. „Wir sind von dem Gemeinschaftsprojekt vollends überzeugt. Eine verstärkte Zusammenarbeit kommt nicht zuletzt den Gästen zu Gute, da diese von der nachvollziehbaren Produktion und der hervorragenden Qualität der Lebensmittel profitieren“, so Christina Mutenthaler, Leiterin PR & Marketing von „So schmeckt Niederösterreich”.