Sonntag, 3. März 2024

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Niederösterreich startet in die Wintersaison

Zum Start in den Winter in Niederösterreich gaben heute Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung Michael Duscher und Markus Redl, Geschäftsführer ecoplus Alpin in einer Pressekonferenz in St. Pölten einen Ausblick auf die kommende Wintersaison und sprachen über Neuerungen und Erwartungen für die nächsten Monate.

„In Niederösterreich liegt der Fokus im heurigen Winter auf entschleunigenden Erlebnissen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, „also ruhiger und sanfter.“ Zudem sei der Wintersport in Niederösterreich eine Tradition und müsse deshalb „vor allem leistbar für Familien und Kinder, aber auch Einsteiger“ sein. Deshalb biete man vor allem diesen Gruppen „faire Konditionen mit flexiblen Preisen“. Wer online buche, zahle immer 15 Prozent weniger, wer früher buche, noch einmal bis zu 30 Prozent und online Tagestickets ab 30 Euro für Erwachsene seien bereits für die gesamte Wintersaison buchbar. „So bleibt der Wintersport in Niederösterreich leistbar“, betonte Mikl-Leitner, „und weit günstiger als nahegelegene Mitbewerber oder überhaupt die Skigebiete im Westen Österreichs.“ Mit 80 Zentimeter Neuschnee sei Niederösterreich bereits vergangenes Wochenende beim Maiszinken, den Königsbergliften am Jauerling und Hochkar in die Wintersaison gestartet, kommenden Donnerstag eröffne das Gebiet Semmering-Hirschenkogel und am Feiertag, den 8. Dezember, folgen Lackenhof, Annaberg, St. Corona am Wechsel und Mönichkirchen. „Besonders ins Skigebiet Mönichkirchen, zur Erlebnisalm Mönichkirchen, ermöglichen wir eine bequeme und ökologische Anreise, denn ab 10. Dezember fährt ein Bus in rund 1,5 Stunden von Wien direkt zur Talstation.“

Doch man verlasse sich in Niederösterreich in Zeiten der Klimaerwärmung nicht auf den Schnee alleine, führte die Landeshauptfrau weiter aus, „daher legen wir den Fokus auch auf Winterangebote abseits der Skipisten, von der Donau bis ins Weinviertel.“ Sie nannte hier Aktivitäten wie Winterwandern, Langlaufen oder Skitourengehen, „wo wir auch heuer wieder Tourengeher-Abende anbieten, die immer in kurzer Zeit ausgebucht sind“, oder auch Angebote wie Eisfischen am Ottensteiner Stausee und Alpakawandern oder Rodelstrecken, die besonders für Kinder spannend seien.

Zusammengefasst sei das gesamte Tourismusjahr bisher – mit 6,4 Millionen Nächtigungen bis Ende Oktober – ein sehr gutes gewesen, unterstrich die Landeshauptfrau. Mit diesen Zahlen liege man zwölf Prozent über dem Vorjahr und nur vier Prozent unter dem Rekordjahr 2019. Um noch mehr Wertschöpfung im Land zu generieren, gebe es nun zwei klare Zielrichtungen: „Erstens, mehr Nächtigungen und hier sehen wir großes Potenzial bei unseren ausländischen Gästen“, sagte Mikl-Leitner, warum man sich nun bei den Marketing-Maßnahmen vor allem auf die Märkte Deutschland, Tschechien, die Slowakei und Ungarn konzentriere. „Und zweitens sind Tagesausflüge ein wichtiger Faktor, denn wir sind auch im Winter Ausflugsland Nummer eins.“ In der vergangenen Saison wurden rund 14 Millionen Tagesausflüge unternommen, damit habe man einen Umsatz von rund 700 Millionen Euro lukriert und „besonders viele Ausflüge zu uns unternehmen Familien mit kleinen Kindern, Winter wie Sommer.“ Ein Indikator seien hier auch die Verkäufe der NÖ Card, die mit fast 200.000 verkauften Karten „die erfolgreichste Card-Saison hingelegt haben“, über ein Drittel mehr Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr.

Langfristiges Ziel im Tourismus sei es, so Mikl-Leitner abschließend, „Niederösterreich vom Ausflugs- zum Urlaubsland“ zu entwickeln und hier sei es wichtig, die Tagesausflügler mit mehr Nächtigungsangeboten und dem steten Ausbau ganzjähriger Destinationen und Angebot in Niederösterreich zu Urlaubern zu machen. Ein Best Practice Beispiel sei hier die Familienarena St. Corona am Wechsel, die im Winter zum Schifahren und Rodeln einlädt und im Sommer zahlreiche Wander- und Trailrouten genauso wie Erlebnisse für Kinder biete.

Michael Duscher, Geschäftsführer der NÖ Werbung, hob das heurige Motto „Winteraction statt Winterschlaf“ zum Start in die Wintersaison hervor. Hier empfahl er besonders „die Schnuppertage in Niederösterreich, bei denen man Langlaufen, Skitouren gehen oder Schneeschuhwandern, begleitet von professionellen Guides, erlernen und ausprobieren kann.“ Hier finde am 13. Jänner ein landesweiter Aktionstag in allen teilnehmenden Wintersportorten statt. „Unsere Strategie dabei ist, unsere Gäste in diversen Wintersportarten und –aktivitäten auszubilden, damit sie dann nach Niederösterreich zurückkommen, um diese auszuüben.“

Weiters sprach Duscher über das vielfältige Langlauf-Angebot, „wo wir in Niederösterreich mehr als 800 Loipenkilometer zur Verfügung haben, von klassischen Anfängerstrecken und Rennstrecken bis zum Skaten.“ Als Beispiele brachte er das „Langlauf-Eldorado Aktivwelt Freiwald im Waldviertel“ oder auch die Wechsel-Panoramaloipe in den Wiener Alpen in Kirchberg am Wechsel. Abschließend machte er noch auf die „Bucket-List für den sanften Winter“ aufmerksam: „Sanfte Wintererlebnisse abseits der Piste, die man unter anderem im Rahmen unserer Entdeckertouren erleben kann.“

Markus Redl, Geschäftsführer der ecoplus Alpin sprach unter anderem über die Entwicklung der Ski- und Erlebnisgebiete der ecoplus Alpin, die unter den Stichworten „ökonomisch und ökologisch zusammengefasst werden können.“ Redl verwies vor allem auf die „unsere Freunde der Berge Winterfeste 2024, fünf Winterfeste immer am Samstag, beginnend mit 13. Jänner, wo wir unsere Gemeinschaft mit musikalischen und kulinarischen Angeboten, Skitests oder auch Exkursionen zu unseren Naturschönheiten abseits der Pisten feiern.“ Die Winterfeste finden jeweils in den Skigebieten Mönichkirchen, Semmering, Hochkar, Annaberg und Lackenhof statt.

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