Der Subaru Forester e-Boxer im Test

Der neue Subaru Forester e-Boxer im Test
Der Subaru Forester e-Boxer im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Von Grund auf neu konzipiert verfügt der Subaru Forester im Modelljahr 2020 auch über die neue e-Boxer Antriebstechnologie.


Wir konnten im Guten Tag Österreich Autotest den Subaru Forester e-Boxer in der höchsten Ausstattungsvariante „Premium“ ausführlich testen.

Das Fahrzeugdesign des Forester Modelljahr 2020 basiert auf einer neuen Designphilosophie von Subaru. Das kraftvolle Auftreten ist dabei ebenso gegeben, wie die Fortführung des klaren Designs der restlichen Subaru – Modelle. Die prominente Linienführung unterstreicht die Geräumigkeit und Robustheit des neuen Forester. Farbliche Akzente, schwarze Hochglanzflächen und exklusive Aluminiumfelgen heben die Stärke des Fahrzeuges hervor. Die neue geformten LED-Scheinwerfer sind serienmäßig. Und: Die Farbpalette wurde um das neue Jasper Green Metallic erweitert.

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Der neue Forester bewahrt dabei den von Subaru gewohnten Allradantrieb S-AWD und kombiniert ihn mit dem neuen e-BOXER Antrieb. Das Fahrzeug wird von einem komplett überarbeiteten, direkteinspritzenden Zweiliter-Boxer-Benzinmotor angetrieben, der zu 80% aus neuen Teilen besteht. Dieser wird von einem Elektromotor unterstützt, der auf dem Lineartronic-Getriebe platziert wurde. Folge dieser Anordnung ist eine um 30% verbesserte Beschleunigung, sowie ein deutlich schneller verfügbares, lineares Drehmoment. Angeordnet ist der Antriebsstrang weiterhin symmetrisch, dank Platzierung der Batterie über der hinteren Fahrzeugachse wurde die Stabilität des Forester weiter erhöht und eine noch bessere Gewichtsverteilung des Fahrzeugs erreicht.

Der Subaru e-BOXER steuert die Kraftversorgung zwischen Verbrenner und Elektromotor automatisch je nach Fahrbedingung. Dies erlaubt drei verschiedene Fahrmodi: Fahren mit Verbrenner, Fahren mit Elektrounterstützung und rein elektrisches Fahren.

Beim Anfahren oder bei niedriger Geschwindigkeit wird das Fahrzeug vom Elektromotor allein vorwärtsbewegt. Abhängig von den Fahrbedingungen und dem Ladestand der Batterie sind rein elektrisch Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und Fahrdistanzen bis zu 1,6 km möglich. Bei mittlerer Geschwindigkeit setzt der Verbrenner ein und wird dabei zugunsten einer besseren, lineareren und effizienteren Beschleunigung vom E-Motor unterstützt. Bei hohen Geschwindigkeiten – beispielsweise bei Autobahnfahrten – sorgt der Verbrenner alleine für Vortrieb und lädt gleichzeitig die Batterie wieder auf.

Auch die neue Generation des Subaru Forester folgt der Tradition, den Fahrkomfort eines PKW mit der Leistungsfähigkeit eines echten SUV zu verbinden. Der permanente symmetrische Allradantrieb S-AWD – serienmäßig in allen österreichischen Subaru Modellen – sichert dabei das Vorankommen auf allen Untergründen. Auch auf befestigten Straßen gibt S-AWD eine enorme Sicherheitsreserve, das Active Torque Vectoring sorgt für bestmögliche Kurvenstabilität durch optimale Drehkraftverteilung auf alle vier Räder.

Die Stabilität wird dank der neuen Plattform nochmals erhöht, das Fahrzeug profitiert von 70-100% mehr Steifigkeit, was einen direkteren Lenkanspruch sowie ein besseres Handling ermöglicht. Auch die Dämpfung wurde überarbeitet, gemeinsam mit minimierter Geräusch- und Vibrationsentwicklung ist so ein spürbar erhöhter Fahrkomfort im neuen Forester gegeben.

Off-Road oder bei schlechten Fahrbedingungen unterstützt das Allrad-Managementsystem X-MODE serienmäßig den Fahrer. X-MODE greift dabei auf Motorleistung, Bremsen und Drehkraftverteilung ein, um jederzeit beste Traktion für alle vier Räder zu garantieren. Zusätzlich bietet X-MODE eine Bergabfahrkontrolle, die eine konstante Geschwindigkeit – auch bei steilen Hängen – hält. So kann sich der Fahrer in herausfordernden Situation ganz auf das Lenken konzentrieren. Im neuen Forester arbeitet der weiterentwickelte X-MODE ab sofort auch im Dual-Mode, dabei kann der Fahrer – abhängig vom Fahruntergrund – zwischen den zwei Modi Snow/Dirt und Deep Snow/Mud wählen. Dies erhöht die Zuverlässigkeit von X-MODE nochmals, egal wie schwierig der Fahruntergrund ist.

Wichtig für die Forester-Kunden war schon immer eine hohe Anhängelast. Dank e-BOXER Technologie konnte diese im Vergleich zu anderen Hybrid-Lösungen annährend auf dem Niveau des Verbrenner-Modells gehalten werden. So verfügt der Subaru Forester e-BOXER auch über eine Anhängelast von 1.870 kg.

Die neueste Generation des Forester ist zugleich auch die bisher sicherste, ausgestattet mit modernsten Technologien. Serienmäßig an Bord ist das bereits bekannte und vielfach prämierte Fahrerassistenzsystem EyeSight. Ergänzt wird dieses um SRVD (Subaru Rear Vehicle Detection), Rückfahrwarner mit Bremsfunktion, Side View Monitor und – erstmals in Europa – dem Driver Monitoring System. Diese Technologie warnt den Fahrer nicht nur vor Ablenkung und Übermüdung, sondern justiert auch Sitzposition, Außenspiegel und Klima-Einstellungen auf die Präferenzen des Fahrers. Dank der umfangreichen Sicherheitstechnologien wurde der neue Forester e-BOXER im Januar 2020 vom Euro NCAP zum „Best of Class Small Off-Road / MPV“ ausgezeichnet.

Daten Testfahrzeug: