Cäcilien-Medaille für Melker Organistin Gerlinde Gallauner

Auszeichnung mit der Cäcilien-Medaille in Gold – ein Leben für die Orgelmusik.

Seit mittlerweile 35 Jahren begleitet Frau Gerlinde Gallauner jeden Samstag um 18:00 Uhr die heilige Messe in der Kapelle des Landesklinikums Melk an der Orgel. Mit beeindruckender Verlässlichkeit und großer Hingabe bereichert sie mit diesem ehrenamtlichen Dienst das spirituelle Leben von Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Mitarbeitenden des Klinikums und vielen Gottesdienstbesuchern aus Melk.

Für dieses außergewöhnliche Engagement dankte die kollegiale Führung des Landesklinikums Melk Frau Gallauner im Rahmen einer kleinen Ehrung und gratulierte ihr herzlich zur Verleihung der Cäcilien-Medaille in Gold durch die Diözese St. Pölten. Die Auszeichnung würdigt ihre jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Verdienste um die Kirchenmusik.

Die heute 99-Jährige erlernte das Orgelspiel in den Jahren 1947 bis 1949. Seither stellte sie ihr musikalisches Können unter anderem dem Pfarr- und Stiftschor Melk sowie umliegenden Pfarren zur Verfügung. Auf diese Weise gestaltete sie so über viele Jahre hinweg das kirchenmusikalische Leben rund um Melk aktiv mit.

„Frau Gallauner ist ein beeindruckendes Vorbild für Beständigkeit, Engagement und gelebte Leidenschaft. Wir sind dankbar, sie seit vielen Jahren als Organistin in unserer Kapelle zu wissen, und hoffen auf noch viele gemeinsame Gottesdienste mit ihr“, betont die Klinikleitung des Landesklinikums Melk.

Mit der Verleihung der Cäcilien-Medaille findet ein außergewöhnliches Lebenswerk eine verdiente Anerkennung. Frau Gallauner zeigt eindrucksvoll, wie Musik Menschen verbinden und über Jahrzehnte hinweg Freude und Trost schenken kann.

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