Mit 22. September 2026 wurde im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs ein neues optisches Kohärenztomographie-Gerät (OCT) installiert. Die innovative Technologie ermöglicht hochauflösende Aufnahmen der Koronararterien und unterstützt damit die präzise Planung sowie die Kontrolle von Eingriffen an den Herzkranzgefäßen.
Bei der optischen Kohärenztomographie werden mithilfe von Licht hochauflösende Schnittbilder der Gefäßinnenwände erstellt. Dadurch lassen sich unter anderem Verkalkungen, weiche Plaques sowie die genaue Größe und Länge der Gefäße detailliert beurteilen. Diese Informationen sind eine wertvolle Grundlage, um Interventionen individuell zu planen und die Behandlung optimal auf die jeweilige Gefäßsituation abzustimmen.
„Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer medizinischen Ausstattung ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung einer hochwertigen Patientenversorgung. Mit dem neuen OCT-Gerät schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten, die Präzision und Qualität der kardiologischen Behandlung am Landesklinikum Waidhofen/Ybbs weiter zu steigern“, betont Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Stefan Leidl.
Auch Prim. Dr. Simon Papai, Leiter der Abteilung für Innere Medizin, unterstreicht den medizinischen Mehrwert der neuen Technologie: „Die hochauflösenden Bilder der Koronararterien liefern uns wichtige Informationen, die mit herkömmlichen bildgebenden Verfahren in dieser Detailtiefe nicht immer erkennbar sind. Wir können dadurch Verkalkungen und Plaques genauer beurteilen, die Behandlung gezielter planen und die optimale Positionierung der Stents unmittelbar kontrollieren.“
Mit der Installation des OCT-Geräts erweitert das Landesklinikum Waidhofen/Ybbs die diagnostischen Möglichkeiten bei der Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße.

