Unter allen 573 niederösterreichischen Gemeinden wird Parbasdorf im Bezirk Gänserndorf die höchste Bonität zuerkannt, im bundesweiten Vergleich der Kommunen ist sie die zweitbeste. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ), deren Einzelheiten dem NÖ Wirtschaftspressedienst vorliegen.
Untersucht wurden alle österreichischen Gemeinden in Bezug auf ihre Ertragskraft, Eigenfinanzierungskraft, Verschuldung und finanzielle Leistungsfähigkeit. Die von jeder Kommune gesammelten Kennzahlen hat das KDZ in einen Bonitätsindex nach dem Schulnotensystem einfließen lassen, der eine Rangreihung möglich macht.
Demnach erreicht Parbasdorf einen Bonitätswert von 1,05. Das sind 0,03 Indexpunkte mehr, als der Sieger des bundesweiten Gemeinde-Rankings Tweng im Bundesland Salzburg erzielt hat. Die im Lungau gelegene Kommune hat mit dem Bonitätswert von 1,02 am besten abgeschnitten.
Unter den Top-20 Österreichs konnten sich aus Niederösterreich noch vier weitere Gemeinden platzieren, nämlich Hernstein im Bezirk Baden (Rang 6 mit 1,16 Indexpunkten), Göttlesbrunn-Arbesthal im Bezirk Bruck an der Leitha (Rang 10/1,27 Indexpunkte), Au am Leithagebirge im Bezirk Bruck an der Leitha (Rang 11/1,28 Indexpunkte) sowie Großgöttfritz im Bezirk Zwettl (Rang 19/1,35 Indexpunkte).

