Der neue Suzuki Jimny – ein richtiger Offroader

Der neue Suzuki Jimny – ein richtiger Offroader
Der Suzuki Jimny 1,5 ALLGRIP flash im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Seit der Markteinführung der ersten Generation im April 1970 verkörpert der Suzuki Jimny die Suzuki Allradtechnologie wie kein zweiter. Er ist das einzige echte Geländefahrzeug, das klein und leicht ist und der darüber hinaus alle Offroad-Hindernisse im Guten Tag Österreich Autotest perfekt meistern konnte.


Wir haben im neuen Suzuki Jimny in der Ausstattungsvariante „flash“ Platz genommen und ihn ausführlich getestet

Die quadratische Karosserie des neuen Suzuki Jimny untermauert seine Qualitäten als widerstandsfähiger Offroader, der jeder Fahrsituation bestens gewachsen ist. Für eine ausgezeichnete Sicht sorgen die steilen A-Säulen, die flache Clamshell-Motorhaube sowie die fallenden Fensterlinien auf Fahrer- und Beifahrerseite. Mit seinem robusten Exterieur verströmt der neue Jimny schlichte Schönheit und Geländetauglichkeit. Der schlichte, schwarze Kühlergrill unterstreicht die runde Form der Scheinwerfer. Zu den weiteren Merkmalen im Außenbereich zählen die Wasserablaufrinnen an den Dachkanten, die das Eindringen von Wasser in den Innenraum beim Öffnen und Schließen der Türen verhindern, Radhausverbreiterungen, Seitenschweller-Abdeckungen zum Schutz der Karosserie vor Steinschlägen und in den Stoßfänger integrierte Heckleuchten, die für ein schlichtes Design und eine größere Öffnung der Heckklappe sorgen.

Funktionales Interieur – leichte Bedienbarkeit

Das Design des neuen Suzuki Jimny ist gradlinig, praktisch und bodenständig. Jedes Detail ist sorgfältig verarbeitet, um ein attraktives und dennoch funktionales Interieur zu schaffen. Die ansprechende schwarze Innenausstattung kommt ohne überflüssige Farben und Dekore aus, um den Fokus des Fahrers ganz auf das Fahren zu lenken.

Die horizontal gestaltete Instrumententafel gepaart mit vertikalen Linien der Messinstrumente und Bedieneinheiten in der Mittelkonsole helfen dem Fahrer dabei, auf unwegsamem und bergigem Terrain die Schräglage des Fahrzeugs zu erkennen.

Sämtliche Elemente rund um den Fahrer und Beifahrer sind für den professionellen Einsatz konzipiert. Die Instrumententafel und die umliegenden Teile besitzen eine kratzfeste und schmutzabweisende gekörnte Oberfläche. Griffe und Schalter können selbst bei Fahrten im Gelände sowie im Arbeitseinsatz mit Handschuhen einfach bedient werden.

Die permanent hinterleuchteten Instrumente sind in kubischen Gehäusen untergebracht und lassen sich auf und abseits der Straße bei häufigen Licht- und Schattenwechseln deutlich ablesen.

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Durch das Umklappen der Rücksitzlehnen lässt sich der Gepäckraum erweitern. Die komplett flach ausgeführten Innenverkleidungen und Sitze wurden so gestaltet, dass sich die Breite des Laderaums bestmöglich ausnutzen lässt. Die Rückseite der hinteren Sitze und der Gepäckraumboden sind mit Kunststoff verkleidet, um Schmutz und Flecken leicht entfernen zu können. Jeweils fünf Schraubvorrichtungen für Zubehör unter den hinteren Seitenscheiben sowie vier für Gepäckhaken im Bodenbereich erlauben eine flexible Nutzung des Kofferraums.

Kompromisslose Leistung – wegweisende Allradantriebstechnik

Von der Leiterrahmenstruktur bis hin zum 102 PS starken 1.5-Liter-Benzinmotor ist der Suzuki Jimny der Inbegriff eines leistungsstarken Geländewagens, der sowohl abseits der Straßen als auch auf Asphalt eine gute Figur macht und bei extremsten Bedingungen mit Leistungsstärke überzeugt.

Die höhere Verwindungssteifigkeit des Leiterrahmens bietet guten Komfort und Stabilität auf der Straße. Ein Lenkungsdämpfer an der Vorderradaufhängung minimiert Lenkradvibrationen und Rückstöße. Egal, ob im Stadtverkehr oder auf unbefestigten Wegen, der Jimny ist ein idealer Begleiter für Abenteuerlustige.

Die Leiterrahmenstruktur schafft im Gelände eine solide Basis für die Aufhängungs-komponenten und trägt selbst bei Bodenunebenheiten zum Schutz der Fahrzeugkarosserie bei. Für das Überwinden von Hindernissen und das Bewältigen steiler Anstiege, ohne dass Stoßfänger und Unterboden streifen, verfügt der neue Jimny über einen Böschungswinkel vorn von 37 Grad, einen Rampenwinkel von 28 Grad und einen Böschungswinkel hinten von 49 Grad.

Mit den Starrachsen-Aufhängungen werden holprige Geländefahrten gut bewältigt. Hebt ein Reifen durch ein Hindernis vom Boden ab, wird das gegenüberliegende Rad nach unten gedrückt, was für besseren Grip auf unebenem Terrain sorgt. Die Starrachsen-Aufhängung kommt sowohl vorne als auch hinten zum Einsatz und macht den Suzuki Jimny zum echten Geländeprofi. Über einen Wählhebel, der direkt mit dem Verteilergetriebe verbunden ist, kann der Fahrer ganz einfach zwischen Zweiradantrieb (2H), Allradantrieb (4H) und Allraduntersetzung (4L) wechseln.

Im Vergleich zum Allradantrieb (4H) wird bei aktivierter Untersetzung (4L) in niedrigeren Gängen zusätzliches Drehmoment an die Räder geschickt, um auf rauem Terrain und steilen Anstiegen ausreichend Antriebskraft sicherzustellen. Bei Traktionsverlusten an diagonal gegenüberliegenden Rädern wird das Antriebsmoment über einen von der elektronischen LSD-Traktionskontrolle ausgelösten gezielten Bremseingriff an den durchdrehenden Rädern an die Räder mit der höheren Traktion auf der anderen Seite geleitet. Dieses System erlaubt ein Weiterfahren auf glatter und unebener Fahrbahn mit unterschiedlicher Beschaffenheit links und rechts.

Fazit: Der Suzuki Jimny präsentiert sich sowohl in optischer als auch leistungsbezogener Hinsicht mit hoher Funktionalität und Praxistauglichkeit. Der innovative 3-Türer steht ganz im Zeichen seiner vielgeliebten Vorgänger und des Kernkonzepts, der „einzig wahre kleine und leichte Allradler“ zu sein. Der neue, moderne Geländewagen vereint perfekt Schlichtheit, funktionale Schönheit und die einzigartige Suzuki Allradtechnologie. Diese Kombination macht ihn zu einem unwiderstehlichen Gesamtpaket für Offroad-Spezialisten und urbane Nutzer.

Daten Testfahrzeug:

Bildquelle: ReschMedia