Neubauer pilotiert einen Elektro-Ford bei der Rallyecross-WM in Schweden

Hermann Neubauer mit dem Ford Fiesta ERX in Schweden (Bildquelle: Neubauer/Ford Motor Company (Austria) GmbH)

Der zweifache österreichische Rallye-Staatsmeister Hermann Neubauer startet an der Seite von US-Superstar Ken Block mit einem Elektro-Ford bei der Rallyecross-WM im schwedischen Höljes.

Die ersten Rennen der revolutionären “Projekt E” genannten Serie starten noch in diesem Jahr, bevor 2021 die elektrische Rallyecross-Weltmeisterschaft stattfindet.

Österreichs Rallye-Legende Manfred Stohl ist dabei mit seiner Firma (“Stohl Advanced Research and Development”, kurz STARD) maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. STARD hat sowohl den auf Hochleistung getrimmten rein elektrischen Einheitsantriebsstrang samt Hochvoltbatterie für die serienfahrzeugbasierten Fahrzeuge verschiedener Fabrikate entwickelt und ist auch für das technische Gesamtkonzept verantwortlich.

Dem Fahrer stehen 612 PS und ein Drehmoment von 1.000 Nm ab der ersten Millisekunde zur Verfügung. Stohl konzipierte den Prototyp auf Basis eines Ford Fiesta und ist nach 1.000 getesteten Kilometern begeistert von den quasi servicefreien Elektromotoren.

International bekannte Piloten, wie Ken Block für Ford, versprechen atemberaubende Rennen in den führenden elektrischen Support-Kategorien der FIA Rallyecross Weltmeisterschaft, sowie in der ersten rein elektrisch angetriebenen Rallyecross-Meisterschaft und in der weltweit ersten internationalen elektrischen Rennserie, die auf Straßenfahrzeugen mit einem Motorsportantrieb basiert.

Der US-Superstar Block erhält zudem Hermann Neubauer als österreichischen Teamkollegen. Der Salzburger wird erstmals ein Rallyecross Auto fahren und kann es kaum erwarten den Ford Fiesta ERX zu testen: “Das ist eine ganz neue Erfahrung, was meiner Vorfreude allerdings keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil. Das Projekt ist extrem spannend, und auch wenn ich bislang noch keine Berührungspunkte mit elektrischem Rennsport hatte, klingt das schon alleine aufgrund der Leistungswerte enorm interessant”, so Neubauer gespannt.

Die Elektro-Renner werden bis zu 240 km/h schnell und beschleunigen in nur 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Auch Ford-Austria Generaldirektor Danijel Dzihic gibt sich enthusiastisch: “Mit Hermann Neubauer verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Als Testimonial von Ford Österreich und unserer Performance Fahrzeuge ist er genau der Richtige, um aus diesem Ford Elektro-Boliden alles herauszuholen”.