ecoplus unterstützt Schwarmspeicher-Projekt in Niederösterreich

Die Energiewende braucht innovative Lösungen für die Speicherung und intelligente Nutzung erneuerbarer Energie. Im ecoplus Wirtschaftspark Wolkersdorf wurde kürzlich ein Schwarmspeicher-Pilotprojekt in Betrieb genommen. Im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ecoplus Aufsichtsratsvorsitzendem KO Kurt Hackl, EVN-Vorstandsdirektor Stefan Szyszkowitz und electrify-Chairman Rudolf Schütz wurde damit ein wichtiger Schritt für eine effiziente und zukunftsfähige Energieversorgung gesetzt.

„Die Energiewende ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben unserer Zeit. Mit dem Schwarmspeicher-Projekt zeigen wir, wie Innovation, Forschung und Unternehmergeist gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen von morgen schaffen können. Niederösterreich übernimmt damit eine Vorreiterrolle und gestaltet die Energiezukunft aktiv mit. Es freut mich besonders, dass diese innovative Idee in Niederösterreich entwickelt und umgesetzt wird. Denn genau solche zukunftsweisenden Technologien brauchen wir, um unseren Kindern und Enkelkindern die besten Chancen für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft zu bieten“, unterstreicht Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Schwarmspeicher vernetzen mehrere Batteriespeicher zu einem virtuellen Großspeicher. Überschüssiger Sonnenstrom aus Haushalten und Betrieben kann dadurch direkt dort gespeichert werden, wo er erzeugt wird, und bei Bedarf wieder in das Stromnetz eingespeist werden. Die Energie bleibt somit in der Region, wodurch bestehende Netzinfrastrukturen effizienter genutzt und unnötige Stromtransporte über höhere Netzebenen reduziert werden. Gleichzeitig schaffen Schwarmspeicher zusätzliche Kapazitäten für die Einspeisung erneuerbarer Energien, entlasten die Stromnetze und leisten einen wichtigen Beitrag zu Versorgungssicherheit und Energieunabhängigkeit.

SCHWARMSPEICHER ALS BAUSTEIN DER ENERGIEZUKUNFT

Das FFG-Forschungsprojekt wird von ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH sowie der Universität für Weiterbildung Krems begleitet und unterstützt. Im Rahmen des Projekts werden in einem ersten Schritt an zehn Trafostandorten insgesamt 24 Batteriespeicher mit einem Speichervolumen von rund fünf Megawattstunden errichtet. Im Fokus steht die wissenschaftliche Untersuchung, wie Schwarmspeicher zur Entlastung der Stromnetze beitragen und die Integration erneuerbarer Energien verbessern können. Erste Erkenntnisse aus dem Reallabor werden bereits bis Jahresende erwartet. Fällt die Bilanz positiv aus, soll das Konzept ab 2027 schrittweise in Niederösterreich ausgerollt werden und damit einen wichtigen Beitrag zu einer effizienten und nachhaltigen Energieversorgung leisten.

Das Schwarmspeicher-Projekt in Wolkersdorf (NÖ)
Das Schwarmspeicher-Projekt in Wolkersdorf (NÖ) (Bildquelle: NLK Khittl)
QuelleEcoplus

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