Samstag, 2. März 2024

Verlässlich, kompetent, unkompliziert…

Hotel zum Brauhaus „I´m Inn Zwettl“ offiziell eröffnet

LH Mikl-Leitner: „Wertschätzung und Respekt der Familie Schwarz, die seit jeher untrennbar mit dem Waldviertel verbunden ist“

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und der Region, darunter auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, trafen sich am vergangenen Donnerstagnachmittag, um das neue Dreistern-Hotel zum Brauhaus „I´m Inn Zwettl“ offiziell zu eröffnen. Allen voran dankte die Landeshauptfrau Brauerei- und Hotelbesitzer Karl Schwarz: „Wertschätzung und Respekt der Familie Schwarz, die seit jeher untrennbar mit dem Waldviertel verbunden ist.“

Erst kürzlich habe das Waldviertel am Rathausplatz in Wien im Rahmen von „Waldviertel pur“ präsentiert, was es ausmache und zu bieten habe: „Die Vielfalt der Landschaft, die Kulinarik, die Stifte, Klöster und natürlich die schönen Städte“, und das zeige sich auch in den aktuellen Nächtigungszahlen, so Mikl-Leitner: „Alleine im Waldviertel haben wir 875.000 Nächtigungen von Jänner bis Ende August verzeichnet, damit haben wir das Vorkrisenniveau schon annähernd erreicht.“ Gerade die Beherbergung spiele für den Tourismus in der Region eine ganz zentrale Rolle und noch ginge viel an Wertschöpfung verloren, weil die Menschen noch nicht ausreichend nächtigen könnten, so Mikl-Leitner und führte aus: „Deshalb haben wir uns als Land touristisch auch das Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren 4.000 neue Betten zu haben, und alleine heuer haben wir bereits 500 zusätzliche geschaffen“. Sie nannte u.a. neue Nächtigungsmöglichkeiten in Wr. Neudorf, Lunz am See „und jetzt auch hier mit dem Hotel zum Brauhaus in Zwettl, ein weiterer Meilenstein für den niederösterreichischen Tourismus.“

Besonders überzeugt war die Landeshauptfrau von der Umsetzung der Digitalisierung im Rahmen der Hoteleröffnung. Diese beginne schon bei der Online-Buchung, bei der man einen QR-Code bekommt, mit dem man zu jeder Zeit am gebuchten Tag anreisen und an einem digitalen Terminal einchecken kann. Ein enorm wichtiges „Mehr an Flexibilität“. Gerade im Bereich Tourismus und Hotellerie sei die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken, denn „wir wissen, es gehen uns in allen Bereichen die Hände aus, und somit müssen wir die Digitalisierung wo immer möglich nutzen.“

Das Land habe zudem ein sehr gutes Unterstützungspaket für Tourismus und Hotellerie auf den Weg gebracht, das aus drei Säulen bestehe, damit Hotels künftig gerne übernommen oder neu gegründet werden. Mikl-Leitner: „Diese Säulen bestehen zum ersten aus der Gründer- und Übernahmeförderung, wo wir mit bis zu 50.000 Euro unterstützen.“ Punkt zwei sei eine allgemeine Förderung zur Qualitätsverbesserung in der Hotellerie und Gastronomie, beispielsweise zur Anschaffung einer neuen Schank, hier fördere man bis zu 40.000 Euro. „Zum Dritten die blau-gelbe Wirtshausprämie, wo es darum geht, das erste und letzte Wirtshaus in einer Gemeinde zu erhalten“, so die Landeshauptfrau.

Überdies setze man weitere Entwicklungsschwerpunkte für den Tourismus in den einzelnen niederösterreichischen Destinationen. „Niederösterreich ist so vielfältig und hat für alle etwas zu bieten – von der Kulinarik über Kunst und Kultur bis hin zu Freizeitaktivitäten wie Radfahren und Wandern“, so Mikl-Leitner, „all das vereinen wir für den Gast nun mit unseren neuen Entdeckertouren, in denen wir maßgeschneiderte Angebote kombinieren, um unseren Gästen Ideen und Inspiration zu geben für ihren Aufenthalt in Niederösterreich.“ Damit spreche man vor allem auch Gäste aus den Nachbarländern Tschechien, Ungarn oder auch der Slowakei an, „denn das ist unser Markt direkt vor unserer Haustüre und dort ist noch einiges an Potenzial zu heben.“

Hotelbesitzer Karl Schwarz unterstrich die Wichtigkeit der Regionalität beim Bau des Hotels, „es war selbstverständlich, dass man alles, was möglich war, in der Region zu vergeben, um zur Wertschöpfung beizutragen. „Ich schätze das Waldviertel von seiner touristischen Kraft enorm wichtig ein und vor allem mit einem extrem hohen Potenzial“, sagte Schwarz und meinte weiters: „Damit der Tourismus funktionieren kann, braucht es aber ordentliche Übernachtungsmöglichkeiten, und da freue ich mich, dass wir hier mit dem positiven Image unserer Brauerei Zwettl, das zum Großteil vom positiven Image des Waldviertels getragen wird, unseren Beitrag leisten können.“

Hotelier Alexander Ipp, der seit 2010 auch mit dem operativen Betrieb der Schwarzalm betraut ist, hat mit dem neuen 3-Sterne-Hotel nun den neunten Standort der IPP Hotels geschaffen. „Expansion und Innovation sind die Triebfedern der Wirtschaft. Beide Komponenten treiben ein Unternehmen, aber auch eine Region voran. Sie ist aber auch reiner Sauerstoff für das Unternehmen selbst, denn Expansion bedeutet nicht nur zu wachsen, sondern auch die Möglichkeit zu geben, dem Team Perspektive zum Wachstum zu ermöglichen“, sagte er. Auf die Zielgruppe des 3-Stern-Hotels „I´m Inn Zwettl“ angesprochen erklärte Ipp abschließend: „Hier sollen vor allem Geschäftsreisende – Zwettl ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden – und Gruppengäste angesprochen werden, denn mit den 22 Zimmern ist die Größe von Gruppenreisen sehr gut abgebildet.“

Auch Bürgermeister Franz Mold unterstrich die Wichtigkeit des Hotels für die Stadt: „Nachdem wir nicht nur Tagestouristen, sondern auch Urlaubsgäste ansprechen wollen, die mehrere Tage in Zwettl und der Region verbringen möchten, sind diese zusätzlichen Gästebetten enorm wichtig.“ Dieses Projekt zeige zudem, dass der Familie Schwarz die Stadt Zwettl ein ganz besonderes Anliegen sei.

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