Eintritt frei in die Lange Nacht der Forschung

Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Spitzenleistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden (Bildquelle: Shutterstock / message.at / Artwork: Patrick Band)
Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Spitzenleistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden (Bildquelle: Shutterstock / message.at / Artwork: Patrick Band)

Morgen, 13.4.2018 ist es endlich soweit: im Rahmen der achten Langen Nacht der Forschung präsentieren Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Forschung in allen neun Bundesländern aktuellste Ergebnisse – von Schulprojekten bis zur Spitzenforschung. 

Bei freiem Eintritt können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Spitzenleistungen aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung erkunden, verständlich und spannend erklärt in Form interaktiver Präsentationen, Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachstationen. Seit Monaten bereiten rund 10.000 Forschende österreichweit 2.600 Stationen vor.

Die Themen reichen von Bildung mit innovativen Lernkonzepten und Schulprojekten wie ‚Gesund durch den Schulalltag‘ über nachhaltige Produktion in der Land- und Forstwirtschaft, sozialwissenschaftliche Fragen zu Migration oder Mindestsicherung und wirtschaftswissenschaftlichen Phänomenen wie Sharing Economy oder ‚Virtuelle Geldbörse‘ bis zu umweltfreundlicher Energieversorgung und nachhaltigem Bauen, etwa am Beispiel des Leitprojekts ‚Science Tower‘ in Graz oder dem weltbesten Smart-City Projekt ‚Siemens Seestadt Aspern Smart City Research‘ in Wien. 134 Stationen kommen aus den Geisteswissenschaften, 171 Beiträge gibt es zu Kunst, Kultur und Medien. In beiden Feldern zeigen neben universitären Einrichtungen auch einige Museen ihre Forschungsarbeiten. Das Thema Gesundheit umfasst 316 Stationen: von Altersforschung über Virtual Reality in der Medizin bis zur Live-Übertragung einer Herz-OP in Innsbruck und Wien. Die Naturwissenschaften bieten 514 Stationen, darunter einen Blick ins Universum sowie Modelle der Biodiversität oder zukunftsträchtige Gebäude-Softskills. Technische Wissenschaften bilden mit 845 Stationen den Schwerpunkt und befassen sich mit Cyber Security, Aspekten der digitalen Fabrik oder Schulprojekten wie ‚ReVision – Die Taschenlampe für sehbeeinträchtigte Menschen‘. In der Wiener Innenstadt wird Am Hof der autonome Bus der Wiener Linien zu sehen sein, der ab Herbst 2018 auf einer Pilotstrecke an die U2-Station Seestadt unterwegs sein wird.

Bei der LNF18 werden Forschungsleistungen nicht nur spannend präsentiert, sondern auch ausgezeichnet: beim ‚Falling Walls Lab Austria‘ in Wien treten ab 18 Uhr junge Talente aus den unterschiedlichsten Disziplinen gegeneinander an. Sie versuchen in drei Minuten eine hochkarätige Jury von ihren Forschungsprojekten, Geschäftsideen oder gemeinnützigen Initiativen zu überzeugen. Am Forschungspfad in Wien findet das Finale des ‚Science Slam‘ statt: die besten Slammerinnen und Slammer des Landes treten ab 19:30 Uhr zur Staatsmeisterschaft an. Das Publikum entscheidet, wer Österreich beim Europafinale im Herbst vertritt!

Das gesamte Programm gibt es auf www.langenachtderforschung.at.