NÖ Digitalisierungsoffensive auf gutem Weg

(v.l.n.r.): Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Genetiker Prof. Markus Hengstschläger mit den Schülern Niklas und Thomas
(v.l.n.r.): Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Genetiker Prof. Markus Hengstschläger mit den Schülern Niklas und Thomas (Bildquelle: NLK Filzwieser)

LR Teschl-Hofmeister: „Support und Servicierung für Schulen stehen an erster Stelle“

Im Rahmen einer Pressekonferenz in der NÖMS Theodor Körner I in St. Pölten stellten Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras und der Genetiker Markus Hengstschläger heute den niederösterreichischen Weg der Digitalisierungsoffensive vor. So wird in Niederösterreich besonderer Wert auf die Servicierung und den Support der Schulen gelegt.

„Das Verteilen von Geräten ist viel zu wenig, denn es kommt auf den richtigen Umgang mit den Geräten an. Hier hat das Land Niederösterreich dafür gesorgt, dass die Schulen mit IT-Betreuern und Betreuerinnen sowie von Schulkustoden und Schulkustodinnen laufend serviciert werden. Die Stunden wurden verdoppelt und die Anzahl der Personen erhöht. Koordiniert wird die gesamte Offensive von der Bildungsdirektion“, so Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister und weist in diesem Zusammenhang auf die enorme logistische Herausforderung hin, die die Digitalisierungsoffensive mit sich gebracht hat.

Niederösterreich ist das Bundesland, in dem sich die meisten Schulen für die Digitalisierungsoffensive gemeldet haben – insgesamt sind es 93 Prozent aller Schulen. Das bedeutet, dass rund 30.000 Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen und im Umgang mit den modernen Techniken und Medien professionell unterrichtet werden.

Für den Bildungsdirektor ist hier ein wesentlicher Eckpfeiler die Weiterbildung und die Fortbildung der Pädagoginnen und Pädagogen. Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen. In Niederösterreich hat man sich dafür 200 Plätze für seine Pädagoginnen und Pädagogen reserviert. Ab dem nächsten Jahr werde es darüber hinaus den Pflichtgegenstand „Digitale Grundbildung“ geben, für den man in Niederösterreich gut gerüstet ist.

Der Genetiker Markus Hengstschläger, der Niederösterreich im Rahmen der Offensive beratend unterstützt, hob hervor, dass der NÖ Weg der Digitalisierung in den Schulen der richtige ist, da man von Anfang an darauf achtet, dass die digitalen Geräte richtig eingesetzt werden. Für ihn leben wir derzeit in einer Zeit der digitalen Transformation und Revolution. Diese Zeit bietet unglaubliche Chancen, aber nur dann, wenn man sie richtig angeht. Niederösterreich ist hier Vorreiter, weil Geräte nicht nur verteilt wurden, sondern weil man von Anfang an darauf geachtet hat, dass sie so eingesetzt werden, dass sie den Schülerinnen und Schülern und den Pädagoginnen und Pädagogen auch etwas bringen. Nun werde in Niederösterreich bereits der zweite Schritt in der Digitalisierungsoffensive eingeläutet.

Vorheriger ArtikelKreislaufwirtschaft: Niederösterreich soll Zentrum werden
Nächster ArtikelBlutspenden: Lebensretter und Gesundheitscheck