Krems: Mariandl setzt auf Frischluft

Für das Reinigen der Allgemeinflächen, der Kontaktpunkte an Liften, Rolltreppen und Geländern sowie der Toilettenanlagen sind täglich permanent zwei MitarbeiterInnen im Einsatz
Für das Reinigen der Allgemeinflächen, der Kontaktpunkte an Liften, Rolltreppen und Geländern sowie der Toilettenanlagen sind täglich permanent zwei MitarbeiterInnen im Einsatz (Bildquelle: MARIANDL)

MARIANDL: 200.000 m3 Frischluftzufuhr pro Stunde

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie setzt das MARIANDL noch mehr Maßnahmen als bisher für die Sicherstellung eines höchstmöglichen Hygienestandards um.

So wird pro Stunde das unglaubliche Volumen von bis zu 200.000 Kubikmeter von zuvor gefilterter Frischluft in das Haus geblasen. „Die Luftqualität wird bei uns permanent von Systemen überwacht. Üblicherweise liegt der notwendige Frischluftanteil bei 30 bis 50 %. Seit Corona haben wir diesen Wert dauerhaft auf 100 % gesetzt“, berichtet MARIANDL- Center-Manager Egbert Holz.

Auf die Einhaltung der Maßnahmen wie der Mindestabstand von einem Meter, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie das Händedesinfizieren wird an allen Eingängen hingewiesen. Die Besucher weisen hier ein hohes Maß an Eigenverantwortung auf und halten die Empfehlungen ein. So nutzen die Besucher die Desinfektoren intensiv, die überall in der Mall und in den Geschäften zur Verfügung stehen. Die Zahlen lesen sich mehr als beachtlich: Rund 5.000-mal täglich werden die Handdesinfektoren verwendet. „Wir beobachten darüber hinaus, dass viele Besucher ihre eigenen Desinfektionsmittel bei sich haben, Tendenz steigend“, stellt Holz fest.

Für das Reinigen der Allgemeinflächen, der Kontaktpunkte an Liften, Rolltreppen und Geländern sowie der Toilettenanlagen sind täglich permanent zwei MitarbeiterInnen im Einsatz; hinzu kommen die Reinigungsmaßnahmen, die die Shops und Gastronomiebetriebe auf ihren eigenen Flächen seit Beginn der Pandemie zusätzlich setzen. „Alles in allem wenden wir für diese Maßnahmen gut dreimal so viel Kosten auf als zu Zeiten vor Corona. Wir wollen damit unseren Kunden die bestmögliche Sicherheit geben“. Ein Ende der Zusatzmaßnahmen ist derzeit nicht vorgesehen, ganz unter dem Motto „Safety first“.