Die Brandschutzgruppe des Universitätsklinikums Neunkirchen und die Stadtfeuerwehr Neunkirchen trainierten gemeinsam mit der ÖAMTC Flugrettung den Einsatz nach einem simulierten Hubschrauberabsturz mit drei Verletzten.
Rund 30 Mitglieder der Stadtfeuerwehr Neunkirchen sowie etwa 22 Mitglieder der Brandschutzgruppe des Klinikums aus den Bereichen Technik, Logistik und Infopoint nahmen an der Übung teil. Unterstützt wurde die Übung durch die ÖAMTC Flugrettung mit einem Intensivtransporthubschrauber und einer dreiköpfigen Besatzung.
Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen der Stadtfeuerwehr Neunkirchen und der klinikinternen Brandschutzgruppe für den Ernstfall zu trainieren.
Als Übungsszenario wurde der Absturz eines Hubschraubers am Landeplatz angenommen. Dabei geriet das Luftfahrzeug in Brand. Zudem mussten drei verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich gerettet und versorgt werden.
Eine besondere Herausforderung stellte die Annahme dar, dass der reguläre Zugang zum Hubschrauberlandeplatz nicht begehbar war. Die Einsatzkräfte mussten daher alternative Zugangswege nutzen bzw. herstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der hausinternen Alarmierung sowie der Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum und der Feuerwehr. Wichtige Abläufe und Kommunikationswege wurden dabei unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.
Im Anschluss an das Übungsszenario erhielten die Einsatzkräfte eine praktische Unterweisung durch die Crew der ÖAMTC Flugrettung. Dabei wurde unter anderem das richtige Vorgehen beim Löschen eines Hubschraubers sowie das sichere Abschalten der Triebwerke erläutert.
„Gemeinsame Einsatzübungen sind unverzichtbar, um Abläufe zu verfeinern, Schnittstellen zu stärken und im Ernstfall rasch, sicher und professionell handeln zu können. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der Stadtfeuerwehr Neunkirchen und unserer Brandschutzorganisation im Universitätsklinikum Neunkirchen zeigt, wie wichtig ein gut eingespieltes Miteinander ist. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr für ihr großes Engagement“, so Ing. Martin Brix, MSc., technischer Leiter des Universitätsklinikums Neunkirchen.

