philoro baut Goldwerk in Niederösterreich

philoro-Geschäftsführer René Brückler und Rudolf Brenner gemeinsam mit Landesrat Jochen Danninger bei der Projektpräsentation.
philoro-Geschäftsführer René Brückler und Rudolf Brenner gemeinsam mit Landesrat Jochen Danninger bei der Projektpräsentation (Bildquelle: NLK Filzwieser)

300 neue Arbeitsplätze werden geschaffen  

Der Gold- und Edelmetallhändler philoro errichtet in Korneuburg eine hochmoderne Scheideanstalt und eröffnet dem heimischen Goldmarkt völlig neue Möglichkeiten. Bereits im Herbst 2023 sollen die ersten Goldbarren made in Austria produziert werden, insgesamt werden am neuen Standort 300 Arbeitsplätze entstehen.

Niederösterreichs Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger kann dem Neuzugang gleich in mehrfacher Hinsicht Gutes abgewinnen: „Das Gold, das in der neuen Scheideanstalt gewonnen wird, wird einerseits zu Goldbarren, Münzen oder auch Halbfertigerzeugnisse für Juweliere verarbeitet, aber es entstehen in Zukunft auch Komponenten für die Industrie, und angesichts der fragilen internationalen Lieferketten ist jede Produktion, die wir bei uns in Niederösterreich haben, von großer Bedeutung und ein enormer Gewinn.“

Bereits im Oktober 2020 hat das Unternehmen ein 35.000 Quadratmeter großes Areal im Businesspark Korneuburg erworben, jetzt wurden die Pläne für die Errichtung des philoro GOLDWERK präsentiert. Geschäftsführer Rudolf Brenner: „Das ist nicht nur für uns, sondern für den gesamten heimischen Goldmarkt ein wichtiger Schritt. Wir bauen mit modernsten Materialien, setzen ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Nachhaltigkeit um und werden allein für die erste Ausbaustufe 60 Millionen Euro investieren.“

René Brückler erklärt: „Es wird ein beeindruckendes Gebäude mit modernsten Anlagen und Materialien und großflächiger Photovoltaik. Das GOLDWERK selbst wird 100 neue Arbeitsplätze schaffen, wir werden zudem aber auch unsere Zentrale und das Logistikteam hier ansiedeln und damit insgesamt 300 Mitarbeiter am Standort Korneuburg beschäftigen.“

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