20 Jahre Würth-Standort Böheimkirchen

20 Jahre Würth-Standort Böheimkirchen: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, flankiert von den beiden Geschäftsführern Alfred Wurmbrand (links) und Mario Schindlmayr (rechts)
20 Jahre Würth-Standort Böheimkirchen: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, flankiert von den beiden Geschäftsführern Alfred Wurmbrand (links) und Mario Schindlmayr (rechts) (Bildquelle: NLK Burchhart)

LH Mikl-Leitner: „Vorbild und Botschafter weit über die Grenzen hinaus“

„Würth ist ein tolles Unternehmen, das mit Standorten in mittlerweile über 80 Ländern zeigt, was aus einem Familienunternehmen werden kann. Die Übersiedlung von Wien nach Niederösterreich vor 20 Jahren war eine kluge, wichtige und richtige Entscheidung“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Dienstag in Böheimkirchen, wo mit der Eröffnung eines neuen Logistik-Zentrums 20 Jahre Würth-Standort Böheimkirchen gefeiert wurde.

In Bezug auf die Betriebsansiedlungen in Niederösterreich hob die Landeshauptfrau insbesondere die Rolle der ecoplus hervor: „Unsere Wirtschaftsagentur bietet den Unternehmen schnelle, unkomplizierte und unbürokratische Unterstützung. Dazu kommt, dass bei uns in Niederösterreich die Partnerschaft zwischen dem Land, den Gemeinden und der Wirtschaft gelebte Praxis ist“.

„Hier am Standort Böheimkirchen mit seinen über 300 Mitarbeitern werden gesellschaftliche und soziale Verantwortung, Unternehmerkultur und das Miteinander großgeschrieben“, fuhr Mikl-Leitner fort. Sozial engagierte Unternehmer und zufriedene Mitarbeiter führten zu einer Win-win-Situation; eine Besonderheit sei dabei auch der Art Room, mit dem das Unternehmen seine Kunstsammlung auch den Mitarbeitern zugänglich mache.

Hinsichtlich der großen Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage, mit der das Unternehmen 80 Prozent seines Tagesbedarfes an elektrischer Energie abdeckt, betonte die Landeshauptfrau die Bedeutung der Nachhaltigkeit: „In Niederösterreich wird Nachhaltigkeit in Verwaltung, Wirtschaft und Industrie gelebt. Unser Land ist europaweit Vorbild, weil wir es schaffen, Wirtschaft und Ökologie miteinander zu verbinden. Das schafft auch Würth, das so – wie viele andere Unternehmen – für Nachhaltigkeit steht. Niederösterreich ist sehr stolz auf diese Unternehmen“.

Bei der Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen und der Steigerung der Stromerzeugung aus Photovoltaik und Windkraft verfolge das Land ambitionierte klima- und energiepolitische Ziele, so Mikl-Leitner abschließend: „Insgesamt setzt Niederösterreich rund 230 Maßnahmen bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz“. Der Erfolg von Würth sei dabei auch der Erfolg Niederösterreichs: „Würth ist ein Vorbild und Botschafter weit über die Grenzen unseres Landes hinaus“.

Das in einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro errichtete neue Logistikzentrum verfügt über 60.000 Lagerplätze. Pro Tag werden hier zwischen 6.000 und 8.000 Pakete abgefertigt, die 55 österreichischen Filialen werden ausschließlich mit Mehrwegverpackungen beliefert. Insgesamt werden bei den Verpackungen jährlich etwa 20 Tonnen Kunststoff-Folie und 15 Prozent Transportvolumen eingespart.