Wirtschaftsfaktor Wiener Linien: Öffis sichern rund 14.000 Jobs

Rund 8.800 Personen sind bei den Wiener Linien direkt beschäftigt (Bildquelle: Wiener Linien/Helmer)
Rund 8.800 Personen sind bei den Wiener Linien direkt beschäftigt (Bildquelle: Wiener Linien/Helmer)

Die aktuelle Studie „Bahnland Österreich“ hat unter anderem den wirtschaftlichen Einfluss der Wiener Linien untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Österreichs größtes Nahverkehrsunternehmen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist.

Die Wiener Linien lösen im Land eine Bruttowertschöpfung von rund 970 Millionen Euro aus. Die wirtschaftlichen Aktivitäten sichern fast 14.000 österreichische Arbeitsplätze. Rund 8.800 Personen sind bei den Wiener Linien direkt beschäftigt. Das bedeutet, dass zwei Arbeitsplätze bei den Wiener Linien direkt oder indirekt einen weiteren außerhalb des Unternehmens sichern.

Die Wiener Linien investieren jedes Jahr mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau des Angebots und moderne Fahrzeuge. In den vergangenen Jahren wurde etwa die U-Bahn bis in die Seestadt (U2) und nach Oberlaa (U1) verlängert. Die U4 und zahlreiche historische Otto-Wagner-Stationen wurden saniert und modernisiert. Die neue Flexity-Straßenbahn löst in den kommenden Jahren die letzten Hochflur-Garnituren ab. Allein diese jährlichen Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sichern mehr als 3.300 Arbeitsplätze, davon 1.600 direkt bei den Wiener Linien.

„Bahnland Österreich“ ist eine Studie des „Economica Instituts“ im Auftrag des Fachverbands Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer. Die Studie hat erstmals die wirtschaftliche Leistung des österreichischen Gesamtsystems Bahn inklusive ÖBB, privaten Regionalbahnen, innerstädtischen Verkehrsbetrieben und privaten Güterbahnen untersucht.