Kunst und Kultur als Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor für NÖ

(v.l.n.r.): VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Kultursprecher LAbg. Bgm. René Lobner bei der Pressekonferenz in St. Pölten. (Bildquelle: Thomas Resch)
(v.l.n.r.): VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Kultursprecher LAbg. Bgm. René Lobner bei der Pressekonferenz in St. Pölten. (Bildquelle: Thomas Resch)

„Mit unserer NÖ Kunst- und Kulturpolitik sind wir am Puls der Zeit und ziehen daraus großen Nutzen für unser Land – Kunst und Kultur sind Entwicklungsmotor und Identitätssäule. Dabei sind uns in NÖ inhaltliche Freiheit und kulturelle Vielfalt wichtig – Tradition und Moderne aber auch Leistbarkeit. Denn unsere Kulturpolitik soll für jede und jeden erreichbar, erlebbar und spürbar sein“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Kultursprecher LAbg. Bgm. René Lobner bei einer Pressekonferenz heute in St. Pölten.

Der Leitsatz der NÖ Kunst und Kulturpolitik lautet: „Arbeit für viele. Werte für alle“, sind sich Ebner und Lobner einig.

„Arbeit für viele“ – Kunst und Kultur als Wirtschafts- und Arbeitsplatzmotor

„Jährlich lösen Kunst und Kultur 1,1 Mrd. Euro an Wertschöpfungen aus – dadurch werden 25.000 Arbeitsplätze gesichert. Das heißt, damit können wir jeden 25. Arbeitsplatz in NÖ sichern und mit jedem Euro, der an Landesförderungen in die Kultur investiert wird, wird das 2,6-fache an Investitionen ausgelöst. Kunst und Kultur ist vor allem auch ein zentraler Bereich in den Gemeinden für die regionale Wirtschaftskraft, die Standort-Qualität und vor allem auch für den lokalen Tourismus. Denn alleine durch den Kunst- und Kulturtourismus werden 4.000 Arbeitsplätze gesichert. Man sieht, Kunst und Kultur ist in unseren Regionen nicht mehr wegzudenken, denn in Orten mit Ausstellungszentren ist der Tourismus-Anteil um 25 Prozent höher – und damit sind wieder Arbeitsplätze verbunden“, so Ebner.

„Werte für alle“ – Kunst und Kultur als Brauchtumspfleger und Ideengeber

„NÖ fördert nicht nur die moderne Kunst, sondern pflegt auch Bräuche und Traditionen. Denn auch das ist wichtig für die regionale Strahlkraft und für sinnstiftende Arbeit und Freizeit. Hier nehmen wir durch rund 500 Musikkapellen, 500 Musikschulstandorte, 1.400 Trachten- und Heimatvereine, 1.400 Chöre oder 700 Museen – eine Vorreiterrolle ein. Gerade in einer immer schnelleren und moderneren Zeit sind Traditionen die Quelle einer lebendigen Gesellschaft. Kultur und NÖ gehören untrennbar zusammen, 8 von 10 Landsleuten sagen, dass ihnen Kultur wichtig ist – 9 von 10 finden, dass NÖ ein echtes Kulturland ist“, hebt Ebner die regionale Bedeutung hervor.

Rekord-Bilanz für das Theaterfest NÖ  

„Das Theaterfest NÖ konnte 2018 eine Rekord-Bilanz mit 235.000 Besuchern verzeichnen. 22 Zusatzveranstaltungen wurden auf Grund des großen Andrangs gespielt. Die Auslastung liegt bei 90%, ein Wert, der gerade im Vergleich mit großen Bühnen der Bundeshauptstadt besonders positiv hervor sticht. 20 unterschiedliche Spielorte und 24 erfolgreiche Premieren haben gezeigt: Ganz NÖ ist eine Bühne. Auch für unsere Kleinsten – Das „Theaterfest for Kids“ wurde mit 100 Vorstellungen von über 32.250 Kindern besucht – 2.500 mehr als im Vorjahr. Besondere Höhepunkte für das kommende Jahr werden die Eröffnung der Landesgalerie NÖ in Krems und die NÖ Landesausstellung in Wr. Neustadt unter dem Motto „Welt in Bewegung“, sein. Für St. Pölten wird die Entscheidung Kulturhauptstadt Europas 2021, im 4. Quartal 2019 gefällt. Für mich – als Abgeordneter aus dem Bezirk Gänserndorf – ist besonders erfreulich, dass 2022 die Landesausstellung bei uns in Marchegg stattfinden wird. Mit dem Arbeitstitel „Wunderwelt Natur“ werden wir die Chance wahrnehmen und sie als Turbo für die gesamte Region nutzen“, konnte Lobner eine erfreuliche Bilanz ziehen sowie einen Ausblick geben.

NÖ Tage des offenen Ateliers am 20. und 21. Oktober

„Schon am 20. und 21. Oktober findet mit den „NÖ Tagen des offenen Ateliers“ das nächste Highlight statt. Über 1.000 Künstler und Kunsthandwerker öffnen ihre Türen. Bei freiem Eintritt kann man nicht nur Werke bewundern sondern auch einen Blick hinter die Kulissen werfen oder auch das Gespräch mit den Künstlern suchen“, so Lobner abschließend.