AK-Wahl: NÖAAB-FCG-Fraktion präsentiert Kandidaten

(v.l.n.r.): Markus Hütter, Harald Sterle, Marlene Laschober, NÖAAB-Landesobmann Wolfgang Sobotka, Spitzenkandidat Josef Hager, Gabriele Koubek und Uwe Mitter (Bildquelle: Thomas Resch)
(v.l.n.r.): Markus Hütter, Harald Sterle, Marlene Laschober, NÖAAB-Landesobmann Wolfgang Sobotka, Spitzenkandidat Josef Hager, Gabriele Koubek und Uwe Mitter (Bildquelle: Thomas Resch)

NÖAAB-Landesobmann Wolfgang Sobotka und Spitzenkandidat Josef Hager präsentierten heute gemeinsam in St. Pölten bei einer Pressekonferenz die Kandidatinnen und Kandidaten der NÖAAB-FCG-Fraktion zur AK-Wahl 2019.

„Manche halten die AK-Wahl für nicht wichtig, wir aber wissen, dass es um das Arbeitnehmer-Parlament geht, das nicht weniger als 549.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertritt. Die NÖAAB-FCG-Fraktion hat sich immer stark gemacht für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sei es bei der Anrechnung der Karenzzeiten oder die Erhöhung des Kilometergeldes. Wir treten auf Listenplatz 2 als ‚Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG‘ an. Uns ist eine starke Partnerschaft und ein faires Miteinander zwischen Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberseite wichtig. Zum ersten Mal wird AK-Vizepräsident Josef Hager unser Team als Spitzenkandidat anführen. Er ist ein Mensch, der freiwillig etwas für die Gemeinschaft tut. Er ist engagiert, in der Vereinsarbeit, bei der Freiwilligen Feuerwehr und er hat sich bei der dm drogerie markt GmbH als Zentralbetriebsratsvorsitzender einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Die Anliegen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ihm immer ein großes Anliegen. Er ist in allen Bezirken Niederösterreichs in den Betrieben unterwegs und weiß, welche Herausforderungen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der heutigen Zeit beschäftigen. Er ist ein Arbeitnehmervertreter aus Leidenschaft. Es ist jetzt höchste Zeit für eine neue Dynamik in der Arbeitnehmer-Vertretung. Josef Hager und sein Team verkörpern diese“, so Wolfgang Sobotka.

„Ich möchte mich bei allen, die an der Erstellung dieser Liste beteiligt waren, bedanken. Die ‚Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG‘ geht mit 219 Kandidatinnen und Kandidaten in die AK-Wahl, davon treten mehr als die Hälfte erstmals an. Wir treten mit Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Bezirken Niederösterreichs und aus allen Arbeitsbereichen an. Jeder Bezirk stellt seinen Regional-Spitzenkandidaten, im Vergleich zur letzten Wahl mit 12 neuen Persönlichkeiten. Wir stellen natürlich auch Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Gewerkschaften, jede vierte Person auf der Liste ist eine Frau. Wir haben ein Team, das die Arbeitswelt unseres Landes in ihrer Fülle und Breite optimal repräsentiert. Mit dem Listennamen ‚Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG‘ verleihen wir dieser Breite zusätzlichen Ausdruck. Die Arbeitswelt ist in Bewegung. Es geht nicht darum, Ängste zu schüren und einen Klassenkampf herbeizureden, sondern der Zukunft entgegenzugehen. Mein Team und ich verstehen uns daher als positive Kraft der Veränderung, die ein aktives Miteinander lebt: im Bund, im Land und in der Arbeiterkammer. Aus vielen Ideen, Gedanken, Wünschen, Anregungen, aus konstruktiver Kritik und Forderungen haben wir Positionen erarbeitet, denn Verändern beginnt mit Zuhören. Es sind Positionen, in denen nicht Funktionäre oder Politiker im Mittelpunkt stehen, sondern nur der Wähler und die Wählerin! Unsere Themen und Forderungen werden wir in den nächsten Wochen bis zur Wahl präsentieren“, so Spitzenkandidat Josef Hager.

Stellvertretend für das große Team von Josef Hager präsentierten sich bei der Pressekonferenz fünf Kandidatinnen und Kandidaten aus den verschiedensten Arbeitsbereichen.

Harald Sterle, NÖAAB-FCG-Fraktionsobmann in der AK: „Der öffentliche Dienst ist z.B. mit den Landeskliniken, Pflegeheimen und dem Straßendienst, sehr stark in der Arbeiterkammer vertreten. Wir wollen für diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin ein starkes Sprachrohr in der Arbeiterkammer sein.“

Gabriele Koubek, Betriebsratsvorsitzende Hilfswerk NÖ: „Das Thema Pflege ist mein persönliches Anliegen, es wird in Zukunft immer mehr Menschen in unserem Land betreffen. Wir in der Arbeiterkammer haben die Aufgabe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut zu vertreten, zu servicieren und zu informieren.“

Marlene Laschober, Nebenerwerbslandwirtin: „Rund 20.000 Landwirte gehen auch einer unselbstständigen Arbeit nach und sind damit AK-Mitglieder und wahlberechtigt. Deshalb kandidiere ich für alle Nebenerwerbslandwirtinnen und -landwirte, um für sie in der Arbeiterkammer eine starke Stimme zu sein. Eine der Kernaufgaben der AK ist der Verbraucherschutz, daher setze ich mich für die konsequente Herkunftskennzeichnung ein. Erfolgreicher Verbraucherschutz dient nicht nur den Konsumentinnen und Konsumenten, sondern auch den heimischen Bäuerinnen und Bauern. Denn diese leisten 365 Tage im Jahr harte Arbeit, um uns mit österreichischen Produkten von höchster Qualität versorgen zu können.“

Bgm. Uwe Mitter, Betriebsratsvorsitzender EVN-Region Industrieviertel: „Ich habe täglich mit den Sorgen und Herausforderungen der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Betrieb zu tun, gerade beim Thema Digitalisierung stehen wir vor großen Herausforderungen. Das Miteinander pflege ich in der Gemeinde wie im Betrieb, weil mit einem Miteinander erreicht man einfach mehr.“

Markus Hütter, jüngster Bezirksspitzenkandidat – Baden, NÖM-AG-Jugendvertrauensrat: „Wir jungen wollen unsere Zukunft mitgestalten und dafür setze ich mich mit diesem Team ein. Ein wichtiges Thema, für das ich mich einsetze sind die Lehrberufe, denn diese müssen wieder attraktiver gestaltet werden.“

Die AK-Wahl ist eine Wahl, die über mehrere Wochen läuft. Sie ist eine reine Listenwahl, es können keine Vorzugsstimmen vergeben werden. Rund die Hälfte aller Wahlberechtigten wählen im Betrieb zwischen 20. März und 2. April 2019, die andere Hälfte aller Wahlberechtigten wählen per Brief bereits ab Anfang März. Ob man per Brief oder im Betrieb wählt, erfährt man von der AK per Post Ende Jänner und noch einmal Ende Februar.