VW Passat Variant Business im Test

VW Passat Variant Business im Test
Der VW Passat Variant Business im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Nach dem Golf und noch vor dem legendären Käfer ist der Passat einer der drei meistverkauften Volkswagen aller Zeiten.


Wir haben uns im aktuellen Guten Tag Österreich Autotest den sparsamen VW Passat Business – 1,6 Turbodiesel mit 120 PS etwas genauer angesehen.

Optisch hat sich der neue Passat zwar nur behutsam weiterentwickelt, aber wirkt dennoch präzise und geschärft. Neu gestaltet wurden unter anderem die Stoßfänger, das Kühlerschutzgitter, der Heckdiffusor und der nun mittig am Heck angeordnete Passat-Schriftzug. Darüber hinaus sorgen neue LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlichter, LED-Nebelscheinwerfer und die LED-Rückleuchten für ein unverwechselbares Lichtdesign.

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Im Bereich der Technik hat der neue Passat aber einen großen Sprung nach vorne gemacht. Im Interieur bietet der VW Passat ein digitales Cockpit, das erstmals mit einem kapazitiven Lenkrad ausgestattet ist. Als erstes Modell verfügt der neue Passat außerdem über MIB3 mit fest integrierter SIM-Karte. Darüber hinaus ist neben WeConnect, Web-Radio, Web-App-Technologie auf Wunsch eine natürliche Sprachsteuerung mit an Bord.

Infotainmentbaukasten MIB3

Parallel mit dem neuen Passat ist auch die dritte Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB3) an den Start gegangen. „App Connect“ – die Schnittstelle für die Integration von Smartphone-Apps – bietet deshalb erstmals bei Volkswagen die kabellose Integration von iPhone-Apps über ein wireless „Apple CarPlay™“ an. Fortan ist der Passat zudem via MIB3 und „We Connect“ auf Wunsch permanent online, da die neuen Infotainmentsysteme serienmäßig mit einer integrierten Online-Connectivity-Unit (OCU) samt SIM-Card ausgestattet sind. Neben verbesserten navigationsbezogenen Diensten mit Echtzeitinformationen erschließen sich dadurch neue Technologien und Angebote, Musik-Streaming-Dienste, Internet-Radio, die Nutzung updatefähiger Web-App-Technologie, eine natürliche und um Online-Inhalte angereicherte Sprachbedienung, die nahtlose Nutzung der Online-Dienste von „Volkswagen We“ sowie die künftige cloudbasierte Mitnahme von Fahrzeugeinstellungen. Smartphones (kompatible Modelle von Samsung) werden sich zudem in einen mobilen Schlüssel zum Öffnen und Starten des Passat verwandeln lassen.

Digitales Cockpit

Im Interieur differenziert sich der Passat über neue Dekore und Stoffe, neu gestaltete Türverkleidungen, eine neue Trimfarbe, neue Instrumente und ein neues Lenkrad vom Vorgänger. Statt der Analoguhr in der Schalttafel findet sich dort nun ein edel hinterleuchteter Passat Schriftzug. In der Mittelkonsole kommt zudem ein offenes, größeres Ablagefach mit optional induktiver Schnittstelle für Smartphones und daneben platziertem USB-C-Anschluss zum Einsatz. Die Screens des „Digital Cockpits“ und der Infotainmentsysteme verschmelzen nachts mit den beleuchteten Tasten des kapazitiven Multifunktionslenkrades und der umlaufenden, jetzt optional in 30 Farben verfügbaren Ambientebeleuchtung zu einer lichtdurchfluteten und ebenso ästhetischen wie funktionalen Bühne der Information und Bedienung.

Sound auf hohem Niveau

Der dänische HiFi-Spezialist Dynaudio hat das 700 Watt starke Soundsystem sehr aufwendig an den Innenraum des neuen Passat angepasst. Damit ist gewährleistet, dass die Musik an Bord – ganz gleich aus welcher Quelle auch immer – mit dem besten Sound wiedergeben wird, der je in einem Passat zu hören war.

Niedrige Betriebskosten

Der neue Passat ist ein wirtschaftliches Fahrzeug mit niedrigen Betriebskosten. Im Hinblick auf die „Cost of Ownership“ (CoO) gehört er gerade mit der Motorisierung unseres Testfahrzeuges zu den günstigsten Modellen der Mittelklasse.

„Coming home“- / „Leaving Home“-Animation

Last, but not least läuft beim Öffnen und Schließen unseres Testfahrzeuges bei Dunkelheit eine Animation als „Coming home“- und „Leaving Home“-Szenario ab. Dabei meldet sich zuerst der Blinker mit einem doppelten Wischen von innen nach außen, dann werden die drei roten LED-Rücklicht-Wings und schließlich die roten LED-Randbereiche der Rückleuchten aktiviert. Zum Ende der Animation blenden sich alle roten LEDs wieder nacheinander aus.

Daten Testfahrzeug:

(Bildquelle: ReschMedia)