„Schatzkarte Nibelungengau“ wird aufgewertet

Maria Taferl
Maria Taferl (Bildquelle: Robert Herbst)

Im Nibelungengau genießt man besondere Ausflugsziele: Vom Wallfahrtsort Maria Taferl über einzigartige Schlösser wie das Schloss Artstetten bis zum ältesten Donaukraftwerk Österreichs in Ybbs-Persenbeug. Mit der neu entwickelten „Schatzkarte Nibelungengau“ bieten zahlreiche Museen, Ausflugsziele sowie Hotel- und Gastronomiebetriebe mit einem Bonusprogramm ihren Gästen die Möglichkeit durch den regulären Besuch Stempel für extra Bonusleistungen zu sammeln. Im Rahmen eines LEADER-Projekts soll diese Schatzkarte weiterentwickelt werden. „Mit der Aufwertung der Schatzkarte sollen eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Besucherinnen und Besuchern bewirkt und die Wertschöpfung in der Region gesteigert werden“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Mit ihren besonderen Ausflugszielen zieht die Tourismusregion Nibelungengau zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland nach Niederösterreich. Für die Wandergäste bietet der Weitwanderweg Nibelungengau ein umfassendes Erlebnis in der gesamten Region. „Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Betrieben und somit einer verbesserten Qualität ab. Davon profitiert die gesamte Region“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Luftaufnahme Maria Taferl
Luftaufnahme Maria Taferl (Bildquelle: Robert Herbst)

Abwechslungsreiche Ausflüge

Die „Schatzkarte Nibelungengau“ ist eine Broschüre, in der alle Gemeinden und Betriebe, die an der Aktion teilnehmen, vorgestellt werden. Mit einer übersichtlichen Regionskarte wird der Reichtum an Angeboten und wunderbaren Ausflugszielen in der Donauregion Nibelungengau präsentiert. Im LEADER-Projekt liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung der Schatzkarte Nibelungengau durch Ergänzung des Angebots um weitere Highlights der Region und aller damit verbundenen Bereiche im Bewegungsraum Nibelungengau, wie die Erweiterung um das „Erlebnis Wasser“ sowie die Entwicklung von „Schatz“-Touren, z.B. Rad-Rundrouten. Zusätzlich wird für die Besucherinnen und Besucher ein attraktives Kommunikationskonzept entwickelt, welches die Angebote und Ihre Besonderheiten noch stärker in den Vordergrund rückt und somit eine Abgrenzung zu bereits bestehenden Produkten ermöglicht.

„Mit der Schatzkarte Nibelungengau sind die vielen Möglichkeiten und Angebote für Familien im Nibelungengau gebündelt erlebbar. Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern unserer Ausflugsziele und Betriebe einen zusätzlichen Mehrwert liefern“, ergänzt Bernhard Schröder, Geschäftsführer Donau Niederösterreich Tourismus GmbH.

Die LEADER Region Südliches Waldviertel-Nibelungengau hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie dieses Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrat Jochen Danninger beschlossen.

Vorheriger Artikel10 Jahre Hospiz im PBZ Mödling
Nächster ArtikelNÖ Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung