Mikl-Leitner eröffnet „waldviertelpur“ am Wiener Rathausplatz

Mit dem Zwettler Bieranstich wurde die „waldviertelpur“ eröffnet: (v.l.n.r.): Fritz Weber (Aufsichtsratsvorsitzender Waldviertel Tourismus), Tourismuslandesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Hopfenprinzessin Vanessa, Bürgermeister Michael Ludwig und Karl Schwarz (Geschäftsführer Privatbrauerei Zwettl (Bildquelle: NLK/Pfeiffer)
Mit dem Zwettler Bieranstich wurde die „waldviertelpur“ eröffnet: (v.l.n.r.): Fritz Weber (Aufsichtsratsvorsitzender Waldviertel Tourismus), Tourismuslandesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Hopfenprinzessin Vanessa, Bürgermeister Michael Ludwig und Karl Schwarz (Geschäftsführer Privatbrauerei Zwettl (Bildquelle: NLK/Pfeiffer)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete gestern am Rathausplatz in Wien das „waldviertelpur“-Fest, das heuer bereits zum 17. Mal stattfindet und noch bis 20. Mai in der Wiener Innenstadt über die Bühne geht. Dabei präsentiert sich das Waldviertel mit etwa 100 Ausstellern und rund 30 Musikformationen dem Publikum mit einem breiten Angebot aus Kultur, traditionellem Handwerk, Freizeit, Gesundheit, Sport, Urlaub, Landwirtschaft und Gastronomie.

„Vor 100 Jahren hat sich Niederösterreich von der Bundeshauptstadt Wien losgelöst“, sagte die Landeshauptfrau im Gespräch mit Andy Marek, dem Moderator der Festveranstaltung. „In dieser Zeit hat Niederösterreich eine unglaublich dynamische Entwicklung genommen, weil es unser Bundesland immer verstanden hat, historische Ereignisse zu nutzen,“ sagte sie und erinnerte an den Aufbau nach dem 2. Weltkrieg, an den Beitritt zur Europäischen Union und an die EU-Osterweiterung. „Wir haben an Eigenständigkeit und an Landesbewusstsein gewonnen“, so Mikl-Leitner, die auch betonte: „Nach wie vor gibt es aber eine äußerst gute Zusammenarbeit mit der Bundeshauptstadt Wien, weil wir uns als gemeinsamen Lebensraum und Wirtschaftsraum verstehen. Wir tauschen uns in den einzelnen politischen Themen aus und wollen Niederösterreich und Wien gemeinsam weiterbringen. In Zukunft verbindet uns mit dem Ausbau der Bahn eine direkte Zugverbindung von Wien über Gmünd nach Prag. Davon profitiert auch das Waldviertel, und die Besucherinnen und Besucher können die Kulinarik, die Klöster, die Lebensfreude, das Handwerk und die Gastfreundschaft genießen“.

„Wir in Wien sind dem Bundesland Niederösterreich sehr verbunden, obwohl wir vor 100 Jahren getrennt wurden“, hob Bürgermeister Michael Ludwig hervor. „Die Bundesländer Wien und Niederösterreich arbeiten gut zusammen, es gibt viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt, die ihren Urlaub im Waldviertel verbringen oder ihren Zweitwohnsitz im Waldviertel haben“, hielt er fest.

Landesrat Jochen Danninger führte aus: „Unser Ziel für das Waldviertel ist, aus den Ausflugsgästen möglichst viele Nächtigungsgäste zu machen. Deshalb investieren unsere Gastgeber im Waldviertel auch in zusätzliche Bettenkapazitäten. Die Familie von Karl Schwarz errichtet gegenüber der Privatbrauerei Zwettl das neue ‚Hotel zum Brauhaus‘. Und der Erlebnisgärtner Reinhard Kittenberger baut in Schiltern bei Langenlois 20 Gartenchalets.“

Gründervater von „waldviertelpur“ ist Karl Schwarz von der Privatbrauerei Zwettl, der auch heute noch gemeinsam mit der Waldviertel Tourismus GmbH die treibende Kraft dieses Events ist. Mehr als ein Drittel aller Gäste, die das Waldviertel besuchen, kommen aus Wien. In den Jahren vor der Pandemie sind zu den „waldviertelpur“-Events jeweils bis zu 80.000 Menschen in die Wiener Innenstadt gekommen.

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