Kia ProCeed GT-Line im Test

Der neue Kia ProCeed GT-Line im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)
Der neue Kia ProCeed GT-Line im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Der überarbeitete ProCeed von Kia präsentiert sich im Guten Tag Österreich Autotest mit dynamischem Front- und Heckdesign, neuen Leichtmetallfelgen, veredeltem Interieur und neuer Motorvariante.

Darüber hinaus wurde das Angebot an Assistenz- und Infotainmentfunktionen deutlich erweitert. Der ProCeed trägt zudem das neue Kia-Logo, das die Marke Anfang dieses Jahres eingeführt hat.

Neues Frontdesign

Die neue Frontansicht gibt dem überarbeiteten Modell eine kraftvolle Präsenz und ein modernes Erscheinungsbild. Beim völlig neuen, schwungvoll geformten Kühlergrill wurde der bisherige Chromrahmen durch zwei markante Chromelemente ersetzt: ein breites, flügelförmiges an der Unterseite des Grills, das zusammen mit dem zweiten an der Oberseite die Konturen der Kia-typischen „Tigernase“ bildet. Die Designer nutzten die Überarbeitung der Front auch dazu, die verschiedenen Ausführungen und Antriebsvarianten stärker zu differenzieren. Beim ProCeed GT Line sind die seitlichen Lufteinlässe zu den Radhäusern (Air Curtains) nun deutlich größer dimensioniert und dynamischer gestaltet. Zusammen mit dem zentralen unteren Lufteinlass greifen sie das Flügel-Motiv des Kühlergrills auf und weiten es über die gesamte Breite der Front aus.

Am Heck beinhaltet der Stoßfänger einen neuen glanzschwarzen Diffusor mit Chromleiste, der an die Frontoptik anknüpft.

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Unser Testfahrzeug ist mit neuen Voll-LED-Scheinwerfern ausgestattet. Sie beinhalten neben Fern- und Abblendlicht auch LED-Nebelscheinwerfer und das LED-Tagfahrlicht, das aus jeweils drei pfeilförmigen Modulen besteht, die zugleich als Blinker fungieren. Außerdem verfügt es über neue Rücklichteinheiten mit 48 wabenförmigen LED-Modulen. Die jeweils rot eingefassten multifunktionalen Module unter getöntem Glas sind in fünf horizontalen Reihen angeordnet. Wird der Blinker betätigt, leuchten die LEDs bestimmter Reihen sequenziell auf und zeigen dadurch ein Lichtmuster, das sich in die Abbiegerichtung bewegt. Die neuen 17-Zoll-Felgen in Glanzschwarz werten den ProCeed GT Line ebenfalls weiter auf.

Velourlederbezüge, Digital-Cockpit und Navigationssystem

Zu den Neuerungen im Interieur gehören edle schwarze Velourslederbezüge mit grauen Nähten in Kontrastfarbe. Insgesamt sind je nach Modellvariante und Ausführung acht verschiedene Sitzbezüge erhältlich, vier davon sind mit der Überarbeitung hinzugekommen.

Darüber hinaus gibt es im Cockpit verschiedene technische Neuerungen. Beim volldigitalen Kombiinstrument mit 31,2-cm-Bildschirm kann jetzt bis zu vier verschiedenen Grafikvarianten gewählt werden, darunter auch eine, bei der die Darstellung der jeweiligen Wetterlage und Tageszeit angepasst wird.

Erweitert wurde auch die Bluetooth-Funktionalität per Spracherkennung, daher lässt sich jetzt zum Beispiel die Innenraumtemperatur per Sprachbefehl regeln. Zudem lässt sich die Kalender-Funktion jetzt nahtlos mit der Navigation verknüpfen. Dadurch kann sich der Fahrer direkt zum Ort des im Display angezeigten Termins lotsen lassen. Und wenn das Fahrzeug einer fremden Person überlassen wird, kann mit dem neuen Valet-Modus der Bildschirm gesperrt werden, damit die privaten Informationen des Infotainmentsystems nicht sichtbar sind. Der Modus stellt in der UVO-App außerdem Angaben zu Start- und Endzeitpunkt der Fahrt, zurückgelegter Strecke, Fahrzeit und Höchstgeschwindigkeit in der UVO-App bereit.

1,5-Liter-Turbobenziner mit 160 PS

Angetrieben wird unser Testfahrzeug von einem sehr drehfreudigen 1,5-Liter-Turbobenziner. Der 117,5 kW (160 PS) starke 1.5 T-GDI ist sehr effizient und auf alle Fälle dynamischer als sein 1,4-Liter-Vorgänger mit 140 PS. Gekoppelt ist der Turbobenziner an das intelligente Schaltgetriebe (iMT). Das Sechsganggetriebe arbeitet mit einer elektronisch gesteuerten Kupplung, die – je nach Fahrzustand – den Motor im Schiebebetrieb abkoppeln kann. Diese Segelfunktion lässt den ProCeed seidenweich über den Asphalt gleiten und spart zudem auch Spritkosten.

Wie bei jedem Kia-Modell sind auch für den ProCeed GT Line – 7 Jahre Werksgarantie bzw. 150.000 km im Preis (€ 35.490.-) inbegriffen.