Der Subaru Impreza e-Boxer im Test

Subaru Impreza e-Boxer im Test
Der neue Subaru Impreza e-Boxer im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Der neue Subaru Impreza e-Boxer ist eine Kombination aus E-Motor und Zweiliter-Boxer-Benzinmotor – die für einen wirklich guten Vortrieb sorgt.


Im Guten Tag Österreich Autotest konnten wir den Impreza e-Boxer 2.0i mit 150 PS in der Ausstattungsvariante Style Navi testen.

Die fünfte Modellgeneration zelebriert das legendäre Erbe des Impreza nun in einer komplett neuen Form. Als neueste Ausführung des 2018 wiedereingeführten Modells zielt der Impreza mit e-Boxer Technologie darauf ab, Weltklasse-Kollisionsschutz zu bieten, diese aber gleichzeitig mit Fahrspaß und Sportlichkeit zu verbinden, die dem ruhmreichen Namen gerecht wird. Und: Dieser Spagat ist wie wir meinen gelungen.

Der neue Subaru Impreza verfügt dank e-Boxer über ein optimiertes Fahrverhalten und gute Effizienz. Die neue Technologie bietet eine linearere und besser ansprechende Beschleunigung sowie ein früher verfügbares und besser dosiertes Drehmoment. Guter Fahrkomfort und ein natürliches Bremsgefühl zeichnen den e-Boxer ebenso aus, wie der geringere Kraftstoffverbrauch gegenüber seinem Vorgänger.

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Der neue Impreza bewahrt dabei den von Subaru gewohnten Allradantrieb S-AWD und kombiniert ihn mit dem neuen e-Boxer Antrieb. Das Fahrzeug wird von einem komplett überarbeiteten, direkteinspritzenden Zweiliter-Boxer-Benzinmotor angetrieben, der zu 80% aus neuen Teilen besteht. Dieser wird von einem Elektromotor unterstützt, der auf dem Lineartronic-Getriebe platziert wurde. Folge dieser Anordnung ist eine um 30% verbesserte Beschleunigung, sowie ein deutlich schneller verfügbares, lineares Drehmoment.

Angeordnet ist der Antriebsstrang weiterhin symmetrisch, dank Platzierung der Batterie über der hinteren Fahrzeugachse wurde die Stabilität des Impreza weiter erhöht und eine noch bessere Gewichtsverteilung des Fahrzeugs erreicht. Der Subaru e-Boxer steuert die Kraftversorgung zwischen Verbrenner und Elektromotor automatisch je nach Fahrbedingung. Dies erlaubt drei verschiedene Fahrmodi: Fahren mit Verbrenner, Fahren mit Elektrounterstützung und rein elektrisches Fahren. Beim Anfahren oder bei niedriger Geschwindigkeit wird das Fahrzeug vom Elektromotor allein vorwärtsbewegt. Abhängig von den Fahrbedingungen und dem Ladestand der Batterie sind rein elektrisch Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und Fahrdistanzen bis zu 1,6 km möglich. Bei mittlerer Geschwindigkeit setzt der Verbrenner ein und wird dabei zugunsten einer besseren, lineareren und effizienteren Beschleunigung vom E-Motor unterstützt. Bei hohen Geschwindigkeiten – beispielsweise bei Autobahnfahrten – sorgt der Verbrenner alleine für Vortrieb und lädt gleichzeitig die Batterie wieder auf.

Der Subaru Impreza e-Boxer verringert den Kraftstoffverbrauch im Stadt- bzw. im Stop-and-go Verkehr um bis zu 11%, verglichen zum bisherigen Zweiliter-Boxer-Benzinmotor. Unnatürliches Bremsgefühl, wie es oftmals bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen empfunden wird, eliminiert der e-Boxer gänzlich. Folge ist ein natürliches Bremsgefühl und ein schnell ansprechendes Bremsverhalten. Die Bremskraftdosierung ist einfach und intuitiv und die Pedale reagieren optimal auf den Bremsdruck durch den Fahrer, was diesem ein Gefühl von Sicherheit bietet.

Assistenz- und Sicherheitstechnologien

Der Impreza ist sicherer als jemals zuvor, dank zahlreicher Assistenz- und Sicherheitstechnologien getreu der Subaru All-Around-Safety Philosophie. Technologien wie das preisgekrönte EyeSight System, der Totwinkel- und Querverkehrassistent Subaru Rear Vehicle Detection (SRVD) sowie das Reverse Automated Braking unterstützen den Fahrer bestmöglich dabei, sicher an sein Ziel zu kommen. Neu mit an Bord beim Impreza ist die bereits von anderen Modellen bekannte Frontkamera. Diese projiziert ein Kamerabild auf den Touchscreen in der Mittelkonsole, das schwer bzw. nicht einsehbare Bereiche vor dem Fahrzeug für den Fahrer sichtbar macht.

Entwickelt wurde der Impreza mit dem Ansatz, die bestmögliche Rundumsicht für den Fahrer zu bieten. Totwinkel wurden dank der Säulenkonstruktion und dem Fahrzeugdesign weitestgehend minimiert. Dafür sorgen auch die großen und optimal angeordneten Fenster sowie die Platzierung der Seitenspiegel.

Dank der Verwendung von hochfestem Stahl sorgt die Subaru Global Platform trotz der oben genannten verbesserten Rundumsicht für eine erhöhte Fahrzeugsteifigkeit. Aufprallenergie wird um 40% besser absorbiert, der gezielte Einsatz von hochfestem Stahl minimiert auch die Folgen einer Kollision. Zusätzliche Verstärkungen wurden rahmenförmig im Bereich der Batterie angebracht, um auch diese im Falle eines Aufpralls vor eventuellen Beschädigungen zu schützen. In Europa erzielte der Impreza gemeinsam mit dem Subaru XV bei seiner Einführung 2017 die Höchstwertung von fünf Sternen in den Tests des Euro NCAP, gipfelnd in der Auszeichnung als Klassenbeste im Segment der „small family cars“.

Bereits bekannt ist das Fahrerassistenzsystem EyeSight, das auch beim neuen Impreza serienmäßig an Bord ist. EyeSight basiert auf Kameras, die links und rechts neben dem Innenspiegel angebracht sind. Diese schaffen ein stereoskopisches Bild, mittels dem EyeSight eine Vielzahl an Funktionen in sich vereint: u.a. einen Notbremsassistenten, einen Anfahr-Kollisionsschutz, eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sowie einen Spurhalteassistenten.

Ergänzt wird EyeSight bei unserem Testfahrzeug um das SRVD System (Subaru Rear/Side Vehicle Detection). Dieses warnt beim Spurwechsel vor sich schnell nähernden oder im toten Winkel befindlichen Fahrzeugen. Beim Ausparken warnt es vor Querverkehr und trägt somit einen großen Teil zur sicheren Fortbewegung bei.

Nach dem Forester (wir haben berichtet: https://www.gutentag.news/der-subaru-forester-e-boxer-im-test/) ist der Impreza erst das zweite Modell, das die neue Reverse Automated Braking Funktion bietet. Dies hilft beim Zurücksetzen des Fahrzeugs Kollisionen zu verhindern oder deren Schäden zu minimieren. Der Fahrer wird beim Zurücksetzen des Fahrzeugs akustisch und optisch gewarnt, wenn er sich zu schnell an ein Hindernis annähert. Zeigt der Fahrer keine Reaktion, weil er das Hindernis übersieht, versucht die Reverse Automated Braking Funktion die Kollision zu vermeiden oder die Schäden zumindest zu minimieren.

Abgerundet wird das hohe Sicherheitsniveau im neuen Impreza e-Boxer durch sieben Airbags – bestehend aus Fahrer- und Beifahrerairbag, Seitenairbags, Vorhangairbags und einem Knieairbag für den Fahrer.

Verbesserte Dynamik und entspanntes Fahrgefühl

Um den widrigsten Wetter- und Fahrbedingungen zu trotzen, verfügt der kompakte Impreza markentypisch über den bekannten symmetrischen Allradantrieb. Dies bietet dem Kunden nicht nur ein Plus an Sicherheit, es verbessert dank herabgesetztem Schwerpunkt auch das Handling, die Stabilität und das Ansprechen des Fahrzeugs bei plötzlichen Ausweichmanövern. Mit geringer Vibrations- und Geräuschentwicklung im Fahrzeuginneren sorgt der Impreza außerdem für ein einzigartig entspanntes Fahrgefühl. Active Torque Vectoring ist als Teil des permanenten Allradantriebs serienmäßig im Impreza an Bord, wodurch die Straßenlage und die Kurvenstabilität nochmals verbessert werden.

Zu diesem besonderen Fahrgefühl trägt auch die neue Subaru Global Platform bei. Sie erhöht die Karosseriesteifigkeit signifikant, was sich maßgeblich auf den Lenkanspruch sowie das Fahrzeughandling auswirkt. Durch den optimalen Lenkanspruch wird auch die Notwendigkeit von Lenkkorrekturen minimiert, wodurch der Fahrer während längerer Fahrten weniger schnell ermüdet.

Ausstattung und Preis

In der Ausstattungsvariante Style Navi verfügt der Impreza über alle sicherheits- und komfortrelevante Features wie Voll-LED Scheinwerfer, adaptives Kurvenlicht sowie LED-Nebelscheinwerfer und eine Scheibenwischerautomatik mit Regensensor.

Dank beheizbarer Vordersitze und einer Zwei-Zonen-Klimaautomatik fühlt sich der Fahrer bei allen Temperaturen wohl. Das Subaru Starlink Infotainmentsystem mit 8 Zoll-Touchscreen-Monitor mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Apple Car Play bzw. Android Auto bringen zeitgemäße Konnektivität ins Cockpit. Gesteuert werden kann das Infotainment bequem über die entsprechenden Schalter am Lenkrad oder über die Sprachsteuerung. Das preisgekrönte Fahrerassistenzsystem EyeSight ist ebenso an Bord wie eine Rückfahrkamera, SI-Drive und Schaltwippen am Lenkrad. Auf den 17-Zoll-Leichtmetallfelgen fährt der Impreza sportlich und stylisch zugleich vor.

Unser Testfahrzeug bietet zudem einen schlüssellosen Zugang mit Startknopf und Pin-Code, ein im Infotainment integriertes Navigationssystem, eine Frontkamera, den Spurwechsel- und Querverkehrassistent SRVD, einen Fernlichtassistenten sowie den Rückfahr-Kollisionsassistenten und einen automatisch abblendenden Innenspiegel. Der Impreza 2.0i Style Navi ist um € 33.490,- bei allen österreichischen Subaru Partnern erhältlich.

Daten Testfahrzeug: