Efko hält trotz schwieriger Ernte an heimischen Rohwaren fest

Trockenheit setzt heimische Gemüseernte unter Druck

„Wer auch künftig heimisches Gemüse im Regal will, muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass es in Österreich angebaut und verarbeitet werden kann. Wetterextreme werden den Gemüseanbau weiter fordern. Gleichzeitig müssen heimische Verarbeitungsbetriebe im internationalen Wettbewerb bestehen können. Faire Bedingungen und Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind deshalb eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit“ — Thomas Krahofer

Trockenheit, Hitze und hoher Schädlingsdruck haben die Erntemengen bei Kartoffeln und weiteren Gemüsearten deutlich reduziert. Kleinere Knollen, Fraßschäden und ein höherer Sortieraufwand verringern zusätzlich den Anteil der vermarktungsfähigen Ware. efko hält dennoch an seinen langjährigen Partnerschaften mit der heimischen Landwirtschaft fest und setzt weiterhin auf Rohwaren aus heimischem Anbau.

efko-Geschäftsführer Thomas Krahofer setzt auf langfristige Partnerschaften mit heimischen Produzent:innen
efko-Geschäftsführer Thomas Krahofer setzt auf langfristige Partnerschaften mit heimischen Produzent:innen (Bildquelle: efko)

Ihre Beschaffung ist in diesem Erntejahr allerdings deutlich anspruchsvoller und aufwendiger. Damit heimisches Gemüse auch künftig in Österreich angebaut und verarbeitet werden kann, braucht es wirtschaftlich tragfähige Bedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Wer auch künftig heimisches Gemüse im Regal will, muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass es in Österreich angebaut und verarbeitet werden kann. Wetterextreme werden den Gemüseanbau weiter fordern. Gleichzeitig müssen heimische Verarbeitungsbetriebe im internationalen Wettbewerb bestehen können. Faire Bedingungen und Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind deshalb eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit“, so Thomas Krahofer.

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