Der neue Ford Fiesta ST-Line im Test

Der Ford Fiesta 1.0 EcoBoost mHEV ST-Line im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)
Der Ford Fiesta 1.0 EcoBoost mHEV ST-Line im Guten Tag Österreich Autotest (Bildquelle: Thomas Resch)

Der neue Ford Fiesta präsentiert sich im Guten Tag Österreich Autotest mit einem starken Design, neuen Fahrer-Assistenzsystemen sowie fortschrittlicher Mild-Hybrid-Antriebslösung.


Wir haben den Fiesta 1.0 EcoBoost Hybrid (125 PS) mit 48-Volt-Technologie und 6-Gang Schaltgetriebe in der Ausstattungsvariante ST-Line ausführlich getestet.

Mit einem umfassenden Facelift machte Ford die aktuelle Generation seines Kleinwagen-Bestsellers Fiesta fit für die Zukunft. Der in Köln-Niehl gebaute Fünftürer vereint ein kraftvolles Design-Update sowie Assistenz- und Konnektivitäts-Lösungen auf dem aktuellen Stand der Technik.

Wie das kompakte Crossover-Modell Ford Puma basiert auch der überarbeitete Fiesta auf der bewährten B-Car-Architektur von Ford. Prägendes Element des aufgewerteten Karosserie-Designs ist die neu gestaltete Motorhaube. Bei der Ausstattungsvariante ST-Line rückt der sportliche Charakter durch einen tiefer nach unten gezogenen Kühlergrill mit hochglänzend schwarzem Wabeneinsatz in den Vordergrund. Ihren ambitionierten Auftritt unterstreicht sie zusätzlich durch die seitlichen Luftschlitze in Wagenfarbe und den größer dimensionierten unteren Kühlergrill. Auch die serienmäßigen LED-Scheinwerfer leisten mit ihrer schlanken, horizontal gestreckten Form einen wichtigen Beitrag zum selbstbewussten Auftritt des überarbeiteten Ford Fiesta. Die Rückleuchten erhielten neue Einfassungen in Schwarz. Die neu gestalteten Leichtmetallräder unterstreichen das starke Design unseres Testfahrzeuges, ebenso die neue Karosseriefarbe „Beautiful Berry Red Metallic“.

LED-Scheinwerfer serienmäßig

Dank hochmoderner Technologie-Lösungen zeigt sich der gründlich überarbeitete Fiesta noch besser gerüstet für ein intelligentes, vernetztes Fahrerlebnis. Ein Beispiel: Erstmals kommen LED-Scheinwerfer (Abblendlicht, Fernlicht, Tagfahrlicht) in allen Modellvarianten serienmäßig zum Einsatz. Im Zusammenspiel mit den adaptiven LED-Matrix-Scheinwerfern (Optional) ermöglichen sie blendfreies Fernlicht und passen den Lichtkegel adaptiv der Verkehrssituation an – dies führt zu einer besseren Ausleuchtung der Straße. Ein weiteres Novum ist die 12,3 Zoll große digitale Instrumententafel, mit dem die Bedienung ein höheres Level erreicht. Der Lokale Gefahrenwarner (Local Hazard Information) und die Falschfahrer-Warnfunktion (Wrong-Way Alert) gehören zu den zahlreichen hoch entwickelten Assistenzsystemen, die jetzt ebenfalls zum ersten Mal in die Ford Fiesta-Baureihe einziehen.

Fortschrittliche Mild-Hybrid-Antriebslösung

Die elektrifizierte Mild-Hybrid-Motorisierung des Ford Fiesta vereint geringeren Verbrauch (5,3 Liter/100 km bei unseren Testfahrten) und reduzierte Abgasemissionen mit einem Plus an Fahrspaß. Die 48-Volt-Technologie verbessert die Kraftstoff-Effizienz ebenso wie das Ansprechverhalten auf Gaspedalbefehle. Diese basiert auf einem riemengetriebenen Starter-Generator BISG (Belt-driven integrated Starter/Generator), der an die Stelle der konventionellen Lichtmaschine tritt. In Bremsphasen oder beim Dahingleiten des Autos verwandelt er kinetische Energie in elektrischen Strom und speist damit eine luftgekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit einer Spannung von 48 Volt. Sie treibt die elektrischen Nebenaggregate an, kann die Energie aber auch an den BISG zurückspielen, der dann den Benzinmotor mit zusätzlichem Antriebsmoment zum Beispiel beim Beschleunigen oder Anfahren unterstützt. Dank der BISG-Technologie kann auch das serienmäßige Start-Stopp-System noch effizienter eingreifen und den Verbrauch senken: Es schaltet den Motor bereits während des Anhalteprozesses bei Geschwindigkeiten unter 25 km/h aus, selbst wenn noch ein Gang eingelegt ist. Die Reaktivierung findet innerhalb von 350 Millisekunden statt. Der Effekt ist eine höhere Kraftstoffeffizienz.

Digitale Instrumententafel

Als praktisch erweist sich die 12,3 Zoll große digitale Instrumententafel: Sie lässt sich konfigurieren, sodass jeder Fahrer die angezeigten Informationen und Navigationshinweise nach seinem individuellen Geschmack priorisieren kann. Die digitale Instrumententafel fasst verschiedene Funktionen in thematisch sinnvollen Anzeigen zusammen, die jeweils zum gewählten Fahrmodus passen. Ein separater Bereich zeigt besonders wichtige Informationen etwa zu den Fahrer-Assistenzsystemen an.

Fahrer-Assistenzsysteme

Der Sicherheit dienen intelligente Systeme wie die intelligente, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschilderkennung. Dieses Feature hält das Fahrzeug bei nahezu jedem Tempo in einem angenehmen und sicheren Abstand zum vorausfahrenden Auto. Als willkommene Unterstützung im Innenstadtverkehr erkennt der aktive Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion passende freie Parkplätze und übernimmt beim Parkmanöver selbst die Lenkung, während der Fahrer weiterhin Gas, Bremse und Schaltung bedient. Das System funktioniert sowohl in längs zur Straße als auch in nebeneinander gelegenen Parklücken.

Preis Testfahrzeug:

Der Ford Fiesta 1.0 EcoBoost Hybrid 92 kW (125 PS) in der Ausstattungsvariante ST-Line mit Winter-Paket und Seitenscheibe ab der 2. Sitzreihe dunkel getönt, ist bei allen österreichischen Ford – Händlern zu einem Preis von € 22.650.- inkl. Mehrwertsteuer zu haben.

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