Weitwanderweg Kremstal-Donau: Neue Rastplätze entstehen

Weitwanderweg Kremstal-Donau: Die Kellergasse in der Gemeinde Rohrendorf (Bildquelle: Doris Schwarz König)
Weitwanderweg Kremstal-Donau: Die Kellergasse in der Gemeinde Rohrendorf (Bildquelle: Doris Schwarz König)

Der etwa 100 km lange „Weitwanderweg Kremstal-Donau“ zieht zahlreiche Wanderbegeisterte aus Nah und Fern an und ist an den gut frequentierten „Welterbesteig Wachau“ angebunden. Die landschaftlichen und kulturellen Besonderheiten der Region können in 15 Etappen, die zwischen vier und 18 km lang sind, erwandert werden. Mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung werden neue Rastplätze entlang des Weges errichtet, um die Servicequalität weiter zu verbessern. „Von einem gut ausgebauten und vermarkteten touristischen Freizeitangebot profitiert die gesamte Region: Die regionale Wertschöpfung wird gestärkt und Arbeitsplätze werden gesichert“, betont Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Der im Jahr 2019 geschaffene Weitwanderweg Kremstal-Donau verläuft von der Weinstadt Krems über die Gemeinden Rohrendorf, Langenlois und Senftenberg und verbindet die malerischen Orte der Region nördlich und südlich der Donau. Jede der 15 Etappen hat ihre besonderen Höhepunkte. Von prächtigen Kirchen über eindrucksvolle Ruinen und Weinerlebniswelten bis hin zu spannenden Waldlehrpfaden: Immer wieder bieten sehenswerte Ausflugsziele unterwegs die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. „Der Weitwanderweg Kremstal-Donau wird bereits jetzt sehr gut angenommen. Umso wichtiger ist es daher, das Angebot laufend zu prüfen und zu erweitern. So schaffen wir für unsere Gästen ideale Voraussetzungen für einen unvergesslichen Aufenthalt“, unterstreicht Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger.

Rastplätze an beliebten Aussichtspunkten

Mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung sollen nun die Rastplätze entlang des Wanderweges weiter ausgebaut werden. „In den Gemeinden Gedersdorf, Paudorf, Senftenberg, Gföhl und Rohrendorf werden insgesamt zehn Bänke, drei Tische und drei Liegen an attraktiven Aussichtspunkten und Orten entlang des Weges aufgestellt“, erläutert Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH, das Projekt. Umgesetzt soll das Projekt bis Jahresende 2022 werden.

„Die Regionalförderung, die ecoplus für das Land Niederösterreich umsetzt, ist für die Gemeinden, Regionen und Projektträger ein starker Partner. Zentral sind aber die tatkräftigen und innovativen Projektträger, die sinnvolle Akzente setzen, um die Tourismusregion zu stärken und die touristische Infrastruktur immer weiterzuentwickeln“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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