Traismauer: Kindergarten-Zubau feierlich eröffnet

(v.l.n.r.): Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bürgermeister Herbert Pfeffer und Kindergartenleiterin Anita Stiefvater bei der Eröffnung der Erweiterung des Landeskindergartens II im Kindergartenzentrum Traismauer
(v.l.n.r.): Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bürgermeister Herbert Pfeffer und Kindergartenleiterin Anita Stiefvater bei der Eröffnung der Erweiterung des Landeskindergartens II im Kindergartenzentrum Traismauer (Bildquelle: NLK Burchhart)

LR Teschl-Hofmeister: „Zubau sorgt für Aufstockung der Betreuungsplätze“

In Traismauer konnte heute mit dem neuen Zubau des Landeskindergartens II unter Beisein von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister das Kindergartenzentrum Traismauer an der Traisenlände feierlich eröffnet werden. Die einst vier-gruppige Betreuungseinrichtung wurde um eine fünfte und eine sechste Betreuungsgruppe und um einen zweiten Bewegungsraum erweitert. „Mit dem neuen Zubau konnten die Stadtgemeinde und das Land Niederösterreich gemeinsam für eine Aufstockung der Kinderbetreuungsplätze in Traismauer sorgen. Es freut mich sehr, dass die Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden und der neue Zubau damit nun seit diesem Bildungsjahr für unsere Kinder geöffnet ist“, so die Landesrätin. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 1,2 Mio. Euro. Das Bauvorhaben wird vom Land Niederösterreich über den Schul- und Kindergartenfonds mit mehr als 324.000 Euro gefördert. Den Rest übernimmt die Stadt Traismauer. Das Kindergartenzentrum Traismauer besteht aus drei Kindergartenhäusern und wird von zwei Leiterinnen und einer Belegschaft von ca. 40 Personen geleitet.

„Für Gemeinden ist das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen heute ein ausschlaggebendes Qualitätskriterium und so freut es mich als Bildungs-Landesrätin sehr, dass die Stadtgemeinde Traismauer mit dem neuen Zubau auf die Bedürfnisse der Bevölkerung reagiert hat. Die Umsetzung solcher Projekte ist oft mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden, weshalb das Land Niederösterreich gerne als starker Partner unserer Gemeinden zur Seite steht und so haben wir auch dieses Projekt gerne mit Mitteln aus dem NÖ Schul- und Kindergartenfonds unterstützt“, so Teschl-Hofmeister. Für Familien entscheide das vorhandene Betreuungsangebot wesentlich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auch über den Zeitpunkt, an dem die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten wieder in die Erwerbstätigkeit einsteigen. „Ein entsprechendes Betreuungsangebot ist wesentlich für die Wahlfreiheit. Nur wer seine Kinder gut betreut weiß, wird rasch wieder ins Berufsleben einsteigen. In Niederösterreich sind wir deshalb konsequent darum bemüht, das Betreuungsangebot gemeinsam mit unseren Gemeinden dem Bedarf entsprechend auszubauen“, so Teschl-Hofmeister, und betont: „Das wir hier in die richtige Richtung unterwegs sind zeigen die Betreuungszahlen, welche seit Jahren konstant hoch sind. Mit 97,3 Prozent der 3- bis 5-jährigen Kinder in einer institutionellen Kinderbetreuungseinrichtung liegen wir an der Spitze der Bundesländer und deutlich über dem Österreich-Durchschnitt von aktuell 93 Prozent, was die Betreuung in dieser Altersgruppe betrifft.“