Siedlungsgenossenschaft NBG feiert 65-Jahr-Jubiläum

(v.l.n.r.): Dir. Walter Mayr und Dir. Mag. Manfred Fabsits
(v.l.n.r.): Dir. Walter Mayr und Dir. Mag. Manfred Fabsits (Bildquelle: Werner Jäger)

65 Jahre im Dienste der Gemeinnützigkeit! Wohnbau im Wandel der Zeit!

„Wohnen“ und das eigene Zuhause gehören zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Ein Dach über den Kopf zu haben, sich nach den eigenen Bedürfnissen einzurichten, seiner Familie ein Heim zu geben, aber auch einen Rückzugsort zu haben, wo man selbst das Tempo bestimmt und die Kraft für die nächsten Herausforderungen tankt, gehört ganz einfach zu unserer Lebensqualität. Seit 65 Jahren schafft die NBG diese Lebensqualität im Wandel der Zeit und der gesellschaftlichen Herausforderungen.

Genossenschaft verpflichtet

Am 13. Juli 1955 wurde die „Niederösterreichische Bau- und Siedlungsgenossenschaft für Arbeiter und Angestellte, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung (NBG)“ im ersten Wiener Gemeindebezirk gegründet. Lange Zeit in der Naglergasse 25 beheimatet, später sogar im Palais Coburg, folgte 1981 der Umzug in die Maria Enzersdorfer Südstadt. Schon die Gründungsväter waren vom „Eigentumsgedanken“ beim Wohnbau überzeugt und wählten daher als Gesellschaftsform die „Genossenschaft“.

Damit steht die NBG im Eigentum ihrer Genossenschafter und unterliegt nicht nur dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz, sondern ist auch ihren Genossenschaftsmitgliedern verpflichtet. Nutzungsberechtigte einer Genossenschaftswohnung werden mit der Miete bzw. mit dem Kauf eines Objekts zugleich auch Mitglied der Genossenschaft, woraus sich spezielle Rechte und Pflichten ableiten. Und daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.

Wohnbau als Ausdruck des Zeitgeistes

Ging es nach 1945 bis Anfang der Sechziger Jahre vor allem um die Schaffung von „schnellem“ Wohnraum, um die ungeheure Nachfrage – die vor allem aus den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges resultierte – zu befriedigen, waren es später schon siedlungspolitische Herausforderungen. Qualitativ hochwertiger, sich an vierköpfigen Familien orientierender Wohnraum, meistens an den Ortsrändern, aber eingebettet mit einer entsprechenden Verkehrs- und Wirtschaftsstruktur, waren die Gebote einer Zeit, die von den sogenannten „Baby-Boomern“ bis zum großen „Ölschock“ Mitte der Siebziger Jahre reichte. Der Paradigmenwechsel, dass Energie nun etwas kostete, sogar empfindlich teurer wurde, veränderte nicht nur den gemeinnützigen Wohnbau nachhaltig bis in die Gegenwart, sondern auch die Richtlinien zur niederösterreichischen Wohnbauförderung, die in regelmäßigen Abständen auch angepasst wurden.

„In all den Jahrzehnten konnten wir immer unseren Partner vertrauen und damit den Wünschen unserer Kunden bestens entsprechen“, erklärt dazu NBG-Direktor Walter Mayr.

„Egal, ob es sich um das Land Niederösterreich, die Gemeinden mit ihren Bürgermeistern, den Generalunternehmern, den verschiedensten Gewerken und vor allem dem Team der NBG handelt, bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt und das seit 65 Jahren“, so Mayr.