Projektdetails für das ecocenter Amstetten präsentiert

(v.l.n.r.): ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Architektin Marlies Breuss, stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer, der Amstettner Bürgermeister Christian Haberhauer und LAbg. Anton Kasser bei der Projektpräsentation in der Remise Amstetten (Bildquelle: Thomas Resch)
(v.l.n.r.): ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Architektin Marlies Breuss, stv. ecoplus Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Bgm. Michaela Hinterholzer, der Amstettner Bürgermeister Christian Haberhauer und LAbg. Anton Kasser bei der Projektpräsentation in der Remise Amstetten (Bildquelle: Thomas Resch)

„Der Raum Amstetten ist eine dynamische Wirtschaftsregion und von dieser erfreulichen Entwicklung müssen sowohl die Unternehmen als auch die Bevölkerung profitieren“, erläuterte Wirtschaftslandesrat Danninger, der auch betonte: „Das ecocenter Amstetten ist ein Mehrmieterobjekt, das künftig innovativen Unternehmen ebenso eine Heimat bieten soll, wie engagierten Start-ups. Wir wollen viele neue Betriebe für einen Standort in Amstetten interessieren und auch für alteingesessene Unternehmen auf Standortsuche ein attraktives Angebot schaffen“. Die optimale Verkehrsanbindung und das attraktive Umfeld seien weitere Faktoren, die für diesen außergewöhnlichen Standort sprechen. „Der Baustart ist für Frühling 2023 geplant und es werden von ecoplus mindestens neun Millionen Euro investiert“, so der Landesrat weiter. „Die Remise wird nun gemeinsam mit dem neuen ecocenter hier weiterleben und ein wichtiger Teil von Amstetten bleiben“, hob er hervor. Erstmals entstehe ein ecocenter in Innenstadtlage, weshalb auch entsprechend sensibel mit der historischen Bausubstanz umgegangen werde.

Entstehen wird das ecocenter Amstetten auf einem 9.500 Quadratmeter großen Grundstück am Areal der Remise Amstetten. Das bestehende Gebäude wird dafür grundlegend adaptiert und es wird wo immer möglich versucht, einzelne Gebäudeteile wie etwa das Mauerwerk oder Tore zu integrieren. „Dabei errichten wir das ecocenter Amstetten sukzessive in mehreren Baustufen, entsprechend der Nachfrage. Im Schulterschluss mit der Stadt Amstetten und den Umlandgemeinden wollen wir den Standort stärken und weiter aufwerten“, waren sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Michaela Hinterholzer einig, die als Bürgermeisterin von Oed-Öhling auch in der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH vertreten ist.

Die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH, kurz WRA, zeichnet für die Umsetzung des Gesamt-Entwicklungskonzepts verantwortlich, dessen Teil das ecocenter ist. „Das Areal rund um den Bahnhof und gleichzeitig in zentraler Innenstadtlage bietet einzigartige Entwicklungsmöglichkeiten, von denen Amstetten heute und in Zukunft profitiert. Gemeinsam mit unseren Partnern, dem Land, ecoplus und den 13 Mitgliedsgemeinden der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH werden wir noch mehr innovative, zukunftsorientierte Betriebe in die Region holen und neue Arbeitsplätze für unsere Bevölkerung schaffen“, so der Amstettner Bürgermeister Haberhauer.

Errichtet wird das ecocenter Amstetten nach den Plänen des Architekturbüros HOLODECK architects, das den Architekturwettbewerb im Vorjahr für sich entscheiden konnte. Architektin Marlies Breuss sagte: „Uns war es wichtig, gemeinsam mit dem atmosphärischen Altbestand eine zeitgemäße Immobilie zu schaffen, die einerseits individuelle Anpassungen entsprechend den Bedürfnissen der künftigen Mieter ermöglicht und andererseits das bestehende Ambiente aufnimmt und sich harmonisch ins Ensemble und in das Stadtbild einfügt.“