Photovoltaik: HYPO NOE könnte 37 Haushalte mit Strom versorgen

(v.l.n.r.): HYPO NOE Vorstand und Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko vor der ausgebauten Photovoltaikanlage am Dach der HYPO NOE - Zentrale in St. Pölten (Bildquelle: HYPO NOE / Bollwein)
(v.l.n.r.): HYPO NOE Vorstand und Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko vor der ausgebauten Photovoltaikanlage am Dach der HYPO NOE - Zentrale in St. Pölten (Bildquelle: HYPO NOE / Bollwein)

Die Photovoltaikanlage am Dach der HYPO NOE – Zentrale in St. Pölten wurde ausgebaut und stellt jetzt so viel Eigenstrom her, dass statt zehn ganze 37 Haushalte versorgt werden könnten.

Neben den 200.000 fleißigen Bienen befindet sich auf dem Dach der HYPO NOE Zentrale eine Photovoltaikanlage, die heuer ausgebaut wurde. Dadurch steigt die Eigenstromerzeugung um das 3,4-fache im Vergleich zur Zeit vor dem Ausbau. Konkret bedeutet das 114.000 Kilowattstunden pro Jahr – eine erzeugte Menge an Strom, mit der 37 Haushalte versorgt werden könnten.

„Wir sind stolz darauf, eine so stabile und verlässliche Partnerin zu haben, die noch dazu eine solche Vorbildwirkung im Nachhaltigkeitsaspekt belegt. Wir brauchen jetzt eine nationale Kraftanstrengung, um einerseits unsere Klimaziele erreichen zu können und andererseits in der Stromerzeugung unabhängiger von Gas zu werden. Ich freue mich daher, dass die HYPO NOE eine deutliche Steigerung der Eigenstromerzeugung vorgenommen hat und hier als Vorreiterin agiert“, freut sich auch Landesrat Ludwig Schleritzko über den Ausbau.

Außer der Versorgung aller Standorte mit Ökostrom legt die HYPO NOE als Vorreiterin auf diesem Gebiet auch in anderen Bereichen den Fokus auf die Nachhaltigkeit. So war die HYPO NOE die erste Bank in Österreich die einen Green Bond emittierte, der mit dem Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte zertifiziert wurde.

„Der Ausbau der Photovoltaikanlage ist nur einer von vielen Schritten, die wir zur Senkung unseres CO2-Fußabdrucks umsetzen. Als Landesbank ist es unsere Pflicht, mit gutem Beispiel im Umweltschutz voranzugehen, um unseren Kindern und Enkelkindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Gerade jetzt in Zeiten von massiv steigenden Energiepreisen müssen wir alle mehr leisten, um den Ausbau der erneuerbaren Energie voranzubringen. Wir freuen uns, unser Dach – eine sonst ungenützte Fläche – für die Energieerzeugung zur Verfügung stellen zu können“, betont Vorstand Wolfgang Viehauser.

Darüber hinaus bietet die HYPO NOE für Privatkund:innen ein vielfältiges grünes Angebot. So werden ein Grünes Girokonto und die Wahl zwischen drei Grünen Sparkonten angeboten. Diese sind, wie der Green Bond, mit dem Umweltzeichen für nachhaltige Finanzprodukte zertifiziert und dürfen ausschließlich gemäß den Richtlinien für nachhaltige oder grüne Finanzierungsprojekte in den Bereichen nachhaltiger und grüner Energie- und kommunaler Infrastruktur oder zur Bekämpfung von Auswirkungen des Klimawandels eingesetzt werden. Zusätzlich werden monatlich pro Grünem Girokonto zwei Euro der Kontoführungsgebühr an eines von zwei zur Wahl stehenden Projekten gespendet, die sich der Nachhaltigkeit und dem Umwelt- und Tierschutz verschrieben haben.

Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht ebenfalls der Grüne Wohnkredit. Mit diesem werden Kund:innen durch Gebührenreduktion oder gar dem Wegfall von Gebühren dazu animiert, ihre Wohnträume oder Sanierungsprojekte energieeffizient zu gestalten.

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