NÖ: Sanierungen im großvolumigen Wohnbau so hoch wie nie

NÖ Landesregierung bewilligt 1.819 Sanierungen im großvolumigen Wohnbau in der Höhe von rund sechs Millionen Euro (Bildquelle: Thomas Resch)
NÖ Landesregierung bewilligt 1.819 Sanierungen im großvolumigen Wohnbau in der Höhe von rund sechs Millionen Euro (Bildquelle: Thomas Resch)

Landesrat Martin Eichtinger: „Nachhaltiges Maßnahmenpaket gegen Bodenversiegelung und für Schaffung von Eigentum bewilligt. Landesdarlehen von 27,5 Jahre auf 34,5 Jahre verlängert“

Die blau-gelbe Wohnbaustrategie setzt auf nachhaltige Revitalisierungen und auf langfristige Unterstützung der Niederösterreicher: „In der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung haben wir die Weichen für eine positive Wohnzukunft in unserer Heimat gestellt und Förderungen für 3.739 Wohneinheiten sowie 10 Ordinationen, fünf Wohnheime und vier Geschäftslokale genehmigt“, erklärt NÖ Wohnbau-Landesrat Martin Eichtinger und führt weiter aus: „Darunter fällt auch die Bewilligung von 1.819 Sanierungen im großvolumigen Wohnbau in der Höhe von rund sechs Millionen Euro und zusätzlich knapp 2,3 Millionen Euro an jährlichen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen – ein noch nie erreichter Rekordwert und Meilenstein im Kampf gegen die Bodenversiegelung und zur Stärkung der Ortskerne. Im Bereich Wohnungsbau haben wir Darlehen in der Höhe von über 256,7 Millionen Euro bewilligt“, ergänzt Eichtinger. Die Sanierungen sind somit so hoch wie noch nie. In den letzten 5 Jahren konnte die Förderung um 86% gesteigert werden.

„Darüber hinaus wollen wir unsere Landsleute mit der Verlängerung der Laufzeit von Landesdarlehen auf 34,5 Jahre im Eigenheimbereich zum Erwerb des schnell und gezielt in diesen ökonomisch schwierigen Zeiten unterstützen“, so Eichtinger weiter und bestätigt: „Wir setzen heute Maßnahmen, die auch künftigen Generationen zugutekommen.“

In Niederösterreich bleibt Eigentum weiter leistbar

Rund 70 Prozent beträgt die Eigentumsquote in Niederösterreich. Ein sehr hoher Wert, der aber aktuell gefährdet ist – Stichwort Teuerungen, Energie- und Wirtschaftskrise und die so genannte „Kreditinstitute-Immobilien-finanzierungsmaßnahmen Verordnung“ (KIM-VO), die 20 Prozent an Eigenmitteln vorschreibt und die Laufzeit eines Kredites auf 35 Jahre begrenzt und darüber hinaus auch vorsieht, dass die Kreditrate nicht mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens betragen dürfe.

Gerade für die jüngeren Bürgerinnen und Bürger eine massive Belastung für ihre sichere Zukunftsplanung. Hier setzt die niederösterreichische Landesregierung bereits jetzt eine Maßnahme konkret und treffsicher an. „So kann die Laufzeit von Landesdarlehen für die Errichtung von Eigenheimen auf Wunsch des Fördernehmers von derzeit 27,5 auf 34,5 Jahre verlängert werden, um die monatliche Belastung deutlich abzufedern“, so Eichtinger.

Eine massive Hilfestellung und Starthilfe für die jungen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die Eigenmittelquote aufbringen zu können.

„Niederösterreich ist das Land des Eigentums“, erklärt Eichtinger, „daher hat die beschlossene Maßnahme eine enorme Wichtigkeit. Der Erwerb von Eigentum ist die beste Altersvorsorge. Eigentum schafft Werte und die Möglichkeit, diese Werte auch an die nächste Generation weiterzugeben“, so Eichtinger abschließend.

Weitere Infos unter: www.noe-wohnbau.at und bei der NÖ Wohnbau-Hotline: 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr

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