Mikl-Leitner: „Großer Aufschwung ab Sommer“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu den heutigen Öffnungsschritten
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu den heutigen Öffnungsschritten (Bildquelle: NLK Pfeiffer)

Der heutige 19. Mai sei „ein Freudentag“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport öffnen wieder, und damit können wir ein Stück Freiheit zurückgewinnen“. Dies habe man der Bevölkerung zu verdanken, die „sehr verantwortungsvoll gehandelt“ habe, und auch dem Impffortschritt. Man habe „Monate der Entbehrung“ hinter sich und jetzt könne man „positiv in die Zukunft schauen“, betont die Landeshauptfrau, die sich auch davon überzeugt zeigt, „dass die Menschen sehr verantwortungsvoll“ mit den Öffnungen umgehen werden, darüber hinaus bemerke man bei den Impfungen „einen sehr hohen Zuspruch“.

Mit der Öffnung der Anmeldung zu den Impfungen sei Niederösterreich „einen einzigartigen Weg gegangen“, hält Mikl-Leitner fest. Dies habe den Menschen „Sicherheit und Klarheit“ gegeben, meint sie: „Die Sicherheit, einen fixen Impftermin zu haben, und die Klarheit zu wissen, wann und wo man geimpft wird. Das gibt Hoffnung und Zuversicht, und das brauchen wir jetzt“.  Seitens der Bevölkerung habe man für diesen Weg „sehr gutes Feedback“ erhalten. „Jeder einzelne, der geimpft ist, ist ein Gewinn, weil wir schneller aus der Krise kommen“, so die Landeshauptfrau: „Derzeit sind über 43 Prozent der niederösterreichischen Landsleute zumindest einmal geimpft, bis Ende Juni werden es an die 75 Prozent sein, die zumindest die erste Schutzimpfung erhalten haben. Und jede Impfung hilft“.

In wirtschaftlicher Hinsicht rechne man mit einem „großen Aufschwung ab dem Sommer“, das prognostizierten auch die Wirtschaftsforscher, die für heuer ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent und für nächstes Jahr von 4,1 Prozent vorhersehen. Man rechne damit, „dass in den nächsten Monaten die Wirtschaft massiv anspringen wird“, so die Landeshauptfrau, die zudem auch auf die sinkende Arbeitslosigkeit verweist – so habe es Anfang Mai im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 33 Prozent gegeben. Die Hilfspakete des Bundes und des Landes seien hier „sehr hilfreich“, zeigt sie sich überzeugt. So sei seitens des Landes ein Konjunkturpaket von 229 Millionen Euro geschnürt worden und man gehe „sehr zuversichtlich“ in die nächsten Monate.