Landesklinikum Amstetten: Dialysestation feiert 50-Jahr-Jubiläum

Landesklinikum Amstetten: Dialysestation feiert 50-Jahr-Jubiläum
(v.l.n.r.): Der beherzte Stationsleiter Josef Kaiser, Landesrat Martin Eichtinger, Patientin Elisabeth Kitzwögerer und Primar Friedrich Erhart. (Bildquelle: Bollwein)

Am 8. Mai 1969 wurde von Prim. Dr. Beyreder im Krankenhaus Amstetten die erste Dialyse durchgeführt, welche auch die 1. Dialysebehandlung in ganz Niederösterreich war.

Das damalige Dialysegerät, eine sogenannte Plattenniere, war von einem nierenkranken Patienten zur Heimdialysebehandlung angekauft worden. Nach dessen Ableben wurde das Gerät von seiner Familie dem Krankenhaus Amstetten vermacht. Die Dialysebehandlung dauerte damals 10 bis 14 Stunden. Bis heute hat sich die medizinische Behandlung stetig verbessert, sodass die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessert werden konnte.

„Im heurigen Jahr feiert die Dialysestation am Landesklinikum Mostviertel-Amstetten ihr 50jähriges Jubiläum. Unsere Dialysestation ist somit die älteste Station in ganz Niederösterreich. Mit unserem Dialyse-Team können wir Patientinnen und Patienten mit Nierenversagen oft über viele Jahre ein Überleben mit guter Lebensqualität ermöglichen“, so Primarius Friedrich Erhart.

Elisabeth Kitzwögerer ist bereits seit fast 14 Jahren (2005) in Amstetten in Dialysebehandlung. Sie ist somit die am längsten behandelte Dialyse-Patientin in Amstetten. Im Sommer hatte sie ihre 2.000 Dialyse. „Mit 2.000 Dialysen hält Frau Kitzwögerer den Amstetten-Rekord und zählt somit zu den 3 Dialysepatienten in Niederösterreich, die die meisten Dialysen im Bundesland absolviert haben. Wir freuen uns Frau Kitzwögerer begleiten zu dürfen“, so DGKP Josef Kaiser, Stationsleiter der Dialyse des LK Mostviertel Amstetten.

„Die Anzahl von 2.000 Dialysen ist ein schöner Beweis dafür, dass die medizinische Versorgung der Nierenersatztherapie in NÖ auf einem sehr hohen Standard ist. Dafür danken wir den medizinischen Profis, die jeden Tag für die Patientinnen und Patienten da sind und helfen“, so Landesrat Martin Eichtinger.