Sonntag, 3. März 2024

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HYPO NOE steigert 2022 erneut ihre Erträge

Periodenüberschuss nach Steuern steigert sich und beträgt zu Jahresende 2022 47,1 Millionen Euro

„Das vergangene Jahr war mit Sicherheit alles außer gewöhnlich: Krieg in der Ukraine, hohe Inflation – getrieben durch steigende Energiekosten – und eine getrübte Stimmung unter den Wirtschaftstreibenden. Trotz dieser Herausforderungen verlief 2022 wirtschaftlich sehr erfolgreich für Österreich: Wirtschaftswachstum von fast fünf Prozent mit einer Rekordbeschäftigung und einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten seit 15 Jahren. Dieser positive Trend, verbunden mit der richtigen Wachstums-Strategie, hat auch dazu geführt, dass wir erneut ein sehr gutes Geschäftsjahr hinter uns bringen konnten. Damit haben wir unseren Periodenüberschuss nach Steuern von 41,9 Millionen Euro auf 47,1 Millionen Euro ausgebaut“, sind sich die HYPO NOE Vorstände Wolfgang Viehauser und Udo Birkner bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2022 einig.

Die risikobewusste Geschäftsstrategie der HYPO NOE trug im Geschäftsjahr 2022 erneut zum sehr guten Ergebnis der Bank bei. Der Fokus auf die Finanzierung von öffentlicher und sozialer Infrastruktur sowie Immobilien – vom Eigenheim über genossenschaftlichen und gewerblichen Wohnbau bis hin zu großen Immobilienprojekten – sorgte einmal mehr für ein sehr gutes Ergebnis. Der Betriebsertrag der niederösterreichischen Landesbank stieg trotz des schwierigen Marktumfeldes von 173,3 Millionen Euro auf 176,3 Millionen Euro an. Auch der Zinsüberschuss konnte von 140,3 Millionen Euro auf 142,1 Millionen Euro gesteigert werden.

Starke Nachfrage der öffentlichen Hand nach Finanzierungen

Ausschlaggebend für das wiederholt sehr gute Ergebnis war der Fokus auf Finanzierung von Projekten der öffentlichen Hand. „Wir wickeln rund die Hälfte unserer Geschäftstätigkeit mit dem öffentlichen Sektor ab. Allein 2022 haben wir 270 Projekte der heimischen Gemeinden finanziert und stehen mittlerweile mit jeder dritten österreichischen Gemeinde in einer Geschäftsbeziehung“, informiert Viehauser. Damit sei die HYPO NOE die führende Finanziererin von öffentlicher Infrastruktur in Österreich.

HYPO NOE trägt zu leistbarem Wohnraum bei

Neben der Finanzierung von öffentlicher und sozialer Infrastruktur liegt der Fokus des Geschäftsmodells der HYPO NOE auf Immobilienfinanzierung. „Das Thema Immobilienfinanzierung haben wir bewusst immer breit angelegt: von privaten Häuslbauer:innen und Wohnungskäufer:innen über den gewerblichen und genossenschaftlichen Wohnbau bis hin zu großen Immobilienprojekten“, erklärt Viehauser und fügt an: „Gerade durch die Finanzierung von genossenschaftlichem Wohnbau können wir wesentlich zu leistbaren Mieten im Land beitragen.“ Das sei vor allem in Zeiten gestiegener Kreditzinsen und verschärfter Kreditvergaberegulierungen wichtig. Insgesamt konnte die HYPO NOE rund 600 Millionen Euro an Wohnraum-Finanzierung vergeben und damit 1.400 Häuslbauer:innen bzw. Wohnungskäufer:innen ihren individuellen Traum vom Eigenheim erfüllen.

Grüner Investitionskredit: Nachhaltig finanzieren nun auch für heimische Unternehmen

Auch 2022 trieb die niederösterreichische Landesbank ihren nachhaltigen Fokus voran: Zum einen konnte die Bank ihren CO2-Ausstoß erneut um rund 14 Prozent senken, zum anderen führte sie für Unternehmen eine österreichweit einzigartige, nachhaltige Finanzierung ein: den Grünen Investitionskredit. Mit dem Kredit können sich heimische Betriebe erstmals einen Zinsvorteil für ihre nachhaltigen Projekte sichern.

Nachhaltige und kontinuierliche Geschäftsstrategie sorgt für weitere Verbesserungen

„Für die HYPO NOE heißt erfolgreich zu wirtschaften, auch nachhaltig zu wirtschaften. Daher achten wir bei unserer Geschäftstätigkeit und auch im Betrieb auf einen positiven Impact auf die Umwelt. Dasselbe gilt für unsere Geschäftsentwicklung: Wir streben kontinuierliche Weiterentwicklungen an. Dass uns das gelingt, zeigt sich nicht zuletzt in der erneuten Verbesserung unserer Kennzahlen“, informieren beide Vorstände im Rahmen der Pressekonferenz.

So konnte die HYPO NOE ihren CO2-Ausstoß zuletzt erneut senken, nämlich um rund 14 Prozent gegenüber 2021. Auch wesentliche Ertragskennzahlen wurden abermals verbessert: Die Cost-Income-Ratio konnte erneut gesenkt werden. Sie betrug per 31. Dezember 2022 51,69 Prozent gegenüber 52,14 Prozent zum Jahresende 2021.

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