Gemeindewahlen 2020: VPNÖ startet Wahlkampf erst nach den Feiertagen

Gemeindewahlen 2020: VPNÖ startet Wahlkampf erst nach den Feiertagen
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner bei der Pressekonferenz in St. Pölten (Bildquelle: Thomas Resch)

Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „Kurzer und intensiver Wahlkampf, aber erst nach den Feiertagen”

„Am 26. Jänner 2020 finden die niederösterreichischen Gemeindewahlen statt. Dafür ging am Mittwoch, 18. Dezember eine wichtige Frist zu Ende: Nämlich zur Einbringung von Wahlvorschlägen. Es stehen 567 unterschiedliche Wahlen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen, Strategien, Kampagnen, Kandidaten und Zielen an. Bei allen Unterschieden der Gemeindewahlen haben wir uns in der Volkspartei auf eines verständigt: Kein Wahlkampf zu den Feiertagen. Die meisten Auftaktveranstaltungen finden erst nach den Heiligen Drei Königen statt. Wir wollen gewohnt kurze und intensive Wahlkämpfe – damit 2020 nach den Gemeindewahlen und Regierungsverhandlungen rasch wieder auf allen Ebenen die Arbeit im Mittelpunkt steht“, so VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner gestern bei einer Pressekonferenz in St. Pölten.

Volkspartei NÖ stellt mehr Bürgermeister als jemals zuvor

„Regelmäßig stellen wir eines fest – vor Gemeindewahlen sind alle laut und dabei, nach der Wahl bleibt nur die Volkspartei. Das haben auch die Landsleute erkannt, weshalb wir in den letzten Jahren immer mehr und mehr Bürgermeistersessel dazu gewinnen konnten: 1995 stellten wir 404 Bürgermeister, heute stellen wir die Gemeindeoberhäupter in 434 Gemeinden. So viele wie noch nie“, so Ebner.

Stärkste Kraft in Stadt und Land

„Die Volkspartei ist aber nicht nur die stärkste Kraft im Land, sondern auch die stärkste Kraft in den Städten. 1990 hatten 11 von 21 Bezirkshauptstädten einen Bürgermeister der Volkspartei, aktuell sind es 16 von 20. Bei 567 Wahlen gibt es natürlich auch 567 unterschiedliche Wahlziele. Insgesamt wollen wir aber erneut landesweit deutlich über 400 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister stellen“, betonte der Landesgeschäftsführer.

Sind Servicedrehscheibe für 567 Gemeindeparteien

Ebner betonte abschließend: „Gemeindewahlen folgen keinem Trend. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden jede Ebene für sich, die Wählerinnen und Wähler müssen bei jeder Wahl neu überzeugt und gewonnen werden. Das heißt, die guten Wahlergebnisse 2019 haben auf die Gemeindewahlen 2020 wenig Einfluss. Bei der Landtagswahl sind wir die Wahlkampfzentrale, bei den Gemeindewahlen sind wir die Servicedrehscheibe und helfen beim Wahlkampf.“