Das Karikaturmuseum Krems feiert sein 20-jähriges Bestehen

20 Jahre Karikaturmuseum Krems: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderatorin Lydia Prenner-Kasper (Bildquelle: NLK/Filzwieser)
20 Jahre Karikaturmuseum Krems: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderatorin Lydia Prenner-Kasper (Bildquelle: NLK/Filzwieser)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Das Karikaturmuseum ist einzigartig in Österreich und seit 20 Jahren mit seinen Ausstellungen namhafter heimischer und internationaler Künstler ein Garant für Freude, Spaß, Satire und Humor.“

Das Karikaturmuseum Krems sei ein Flaggschiff für eine lebendige niederösterreichische Kulturszenerie, „ein Besuchermagnet“ mit großer Reichweite und auch ein Schaufenster für die vom Land aufgebaute Sammlung an Karikaturen, Bildsatiren und Illustrationen, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestern bei der Festveranstaltung in Krems. Der Bestand an Karikaturen und Cartoons umfasse bereits 7.000 Exemplare. Niederösterreich sei stolz auf seine Landessammlungen, die wachsen und wachsen und bereits über sechs Millionen museale Objekte aus allen Bereichen umfassen würden, so Mikl-Leitner. Diese kulturelle Erbe Niederösterreichs gelte es für kommende Generationen zu bewahren und dieses Erbe werde auch den Menschen zugänglich gemacht.

Lachen sei etwas „Schönes und Wichtiges“, heitere den Alltag auf und wäre ein „wichtiges Lebenselixier“, so Landeshauptfrau weiter. Karikaturen würden auch dazu anregen, das eigene Handeln zu reflektieren und über gesellschaftspolitische und auch eigene Entscheidungen nachzudenken.

(v.l.n.r.): Gottfried Gusenbauer, künstlerische Direktor des Karikaturmuseums Krems, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll <small> (Bildquelle: NLK/Filzwieser) </small>
(v.l.n.r.): Gottfried Gusenbauer, künstlerische Direktor des Karikaturmuseums Krems, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll (Bildquelle: NLK/Filzwieser)

Das Karikaturmuseum Krems sei eine „unglaubliche Erfolgsgeschichte“ und untrennbar mit dem Namen Manfred Deix und seinem großartigen Werk verbunden, betonte die Landeshauptfrau. Sie dankte auch Gustav Peichl, der dieses großartige architektonische Bauwerk geschaffen hat, und Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, der dieses Vorhaben „von der ersten Minute an“ unterstützt habe.

Der künstlerische Direktor des Karikaturmuseums Krems, Gottfried Gusenbauer, zog Bilanz über 20 Jahre Karikaturmuseum. In diesen 20 Jahren hätten hier über 300 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke gezeigt, über 90 Ausstellungen stattgefunden und jährlich 50.000 bis 60.000 Menschen das Karikaturmuseum besucht. Erfreulich sei auch, dass viele internationale Künstler dieses Haus schätzten und dass das Karikaturmuseum in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele internationale Besucherinnen und Besucher verzeichnen konnte. Gusenbauer: „Karikatur ist noch nie so wichtig gewesen wie jetzt und Karikatur lebt davon zu übertreiben.“ Der Karikaturist Petar Pismestrovic sowie die Kunst-Sammler Meisi und Helmut Grill informierten über ihren Zugang zur Karikatur und gaben Einblick in ihre Arbeit.