Das Hanfdorf Reingers erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Tagesgästen, insbesondere durch das Hanfmuseum und das angrenzende Freizeitareal. Um dem steigenden Interesse gerecht zu werden und die touristische Attraktivität weiter zu steigern, ist eine Neugestaltung des Hanfpfads sowie eine Modernisierung des Hanfmuseums geplant. Im Rahmen eines Projekts der LEADER-Region Waldviertler Grenzland wird zunächst ein umsetzungsreifes Konzept erstellt, das alle notwendigen Schritte zur Neugestaltung umfasst. „Die Erstellung eines umsetzungsreifen Konzepts ist ein wichtiger Schritt, um die Modernisierung des Hanfmuseums und die Neugestaltung des Hanfpfads sorgfältig vorzubereiten. Damit wird die Grundlage geschaffen, Wissen über die Hanfpflanze zeitgemäß zu vermitteln und die Attraktivität des Angebots langfristig zu sichern“, erläutert ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Hackl.
Der im Jahr 2004 errichtete Hanfpfad mit seinen zehn Informationsstationen bietet Einblicke in die Welt der Hanfpflanze, es fehlt jedoch an Interaktivität und zeitgemäßer Vermittlung. Auch das Hanfmuseum stößt mit seiner derzeitigen Präsentation und den räumlichen Gegebenheiten an Grenzen. „Ziel ist es, ein innovatives und informatives Erlebnis für Besucherinnen und Besucher zu schaffen und die Bedeutung von Hanf in historischen, ökologischen und wirtschaftlichen Zusammenhängen aufzuzeigen. Die neue Präsentation soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Neugier wecken und zur aktiven Auseinandersetzung mit der vielseitigen Nutzpflanze anregen“, schildert Bürgermeister Andreas Kozar.
Konzept für die Neugestaltung
Das Konzept, das nun erstellt wird, umfasst alle notwendigen Schritte zur Neugestaltung – von der inhaltlichen Überarbeitung über die räumliche Optimierung bis hin zur Integration moderner Vermittlungsformate. Dazu gehören unter anderem: die Gestaltung neuer Ausstellungsflächen, die Entwicklung interaktiver Elemente sowie die Erstellung vergabefähiger Unterlagen für die Umsetzung. „Mit diesem Vorhaben setzt Reingers einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des regionalen Tourismus und stärkt seine Position als einzigartiges Ausflugsziel rund um die Hanfpflanze“, sagt Bürgermeisterin BR Margit Göll, Obfrau der LEADER-Region Waldviertler Grenzland.
Die LEADER-Region Waldviertler Grenzland hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land, Bund und Europäischer Union gefördert. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des GAP-Strategieplans Österreich 2023-2027 und der ecoplus Regionalförderung beschlossen.


