Wiener Neustadt: Erste energieautarke Bushaltestelle am Nepomuk-Platz

(v.l.n.r.): Magistratsdirektor Mag. Markus Biffl, Ing. Mario Riegler (wnsks-Verkehrsbetriebe), wnsks-Geschäftsführer Mag. Peter Eckhart, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Stadtrat DI Franz Dinhobl, Lisa Landzettel, BA (wnsks-Verkehrsbetriebe) und Ing. Alexander Meissner (Geschäftsführer Fonatsch GmbH) (Bildquelle: Stadt Wiener Neustadt/Pürer)
(v.l.n.r.): Magistratsdirektor Mag. Markus Biffl, Ing. Mario Riegler (wnsks-Verkehrsbetriebe), wnsks-Geschäftsführer Mag. Peter Eckhart, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Stadtrat DI Franz Dinhobl, Lisa Landzettel, BA (wnsks-Verkehrsbetriebe) und Ing. Alexander Meissner (Geschäftsführer Fonatsch GmbH) (Bildquelle: Stadt Wiener Neustadt/Pürer)

Gemeinsam mit der neueröffneten Wiener Straße erstrahlt seit Kurzem auch die Bushaltestelle am Beginn dieser Fußgängerzone in Wiener Neustadt in neuem Glanz: Am Johannes Nepomuk-Platz wurde Wiener Neustadts erstes energieautarkes Buswartehäuschen installiert.

Dieses von der Firma Fonatsch hergestellte Wartehaus erzeugt die Energie für die Haltestelle durch Photovoltaik. Durch Solarzellen, die auch diffuse Strahlung – etwa bei Nebel – in Energie umwandeln, wird Energie gespeichert und gleichzeitig genutzt, die Fahrgäste haben zudem die Möglichkeit, ihre Mobiltelefone kostenlos zu laden. Durch einen programmierbaren Dimmer-Modus wird auch bei der Beleuchtung zusätzlich Energie gespart. Das Buswartehäuschen ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet, das die Haltestelle bei Aktivierung voll ausleuchtet.

Die am Johannes Nepomuk-Platz aufgestellte Haltestelle mit transparenter Optik hat eine Länge von 8 Metern. Auf einem „NextUrban E-Paper“ werden Fahrpläne, Störungsinformationen oder Veranstaltungshinweise angezeigt, das Gerät hat einen Sehbehindertenmodus sowie eine Vorlesefunktion. Zuätzlich ist der Busfahrplan auf einem beleuchteten Schaukasten ausgehängt, der auch als „Gemeindeanschlagtafel“ genutzt werden kann.

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