Volkspartei NÖ fordert besseren Schutz vor drohendem Blackout

„Mit den richtigen Schritten könnten wir uns besser vor einem großflächigen Stromausfall schützen
„Mit den richtigen Schritten könnten wir uns besser vor einem großflächigen Stromausfall schützen", sind sich die beiden VP- Landtagsabgeordneten Christoph Kainz und Bernhard Heinreichsberger sicher (Bildquelle: Thomas Resch)

Ein Tag ohne Strom würde Österreich rund 1,2 Milliarden Euro kosten

„Am 8. Jänner sind Europas Stromnetze nur sehr knapp einem großflächigen Blackout entgangen. Experten sind sich einig: Die Frage nach dem Blackout ist aktuell nicht ‚ob?‘, sondern nur‚ wann?‘. Ein Szenario, dem wir uns stellen und vor dem wir uns schützen müssen. Deshalb behandeln wir dieses Thema auch in der kommenden Landtagssitzung am Donnerstag in einem Antrag, mit dem wir die Energieministerin auffordern werden, ein Maßnahmenpaket dagegen zu erarbeiten – denn mit den richtigen Schritten können wir uns besser vor einem großflächigen Stromausfall schützen. Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien sind wir zwar heute schon vorne mit dabei, wir dürfen dabei aber nicht auf den Ausbau der Netzinfrastruktur vergessen. Am 8. Jänner sind wir noch mit einem blauen Auge davongekommen – denn ein Blackout kostet uns nicht nur 1,2 Milliarden Euro pro Tag in Österreich, sondern es ist auch schwierig das gesamte Netz danach wieder hochzufahren“, betonen die beiden Landtagsabgeordneten Christoph Kainz und Bernhard Heinreichsberger, die sich auch im Präsidium des NÖ Zivilschutzverbandes als Präsident bzw. Vizepräsident mit den drohenden Szenarien durch Blackouts intensiv auseinandersetzen.

„Vielen Landsleuten ist es mittlerweile bewusst, dass ein Blackout eine ernstzunehmende Bedrohung ist. Wichtig ist es, weiterhin Aufklärung zu betreiben und uns auch für so ein Extremszenario vorzubereiten. Der NÖ Zivilschutzverband betreibt hier seit Jahren intensive Arbeit, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf die Eigenverantwortung im Katastrophenfall hinzuweisen – denn gerade, wenn es um die Bevorratung von Lebensmitteln geht, kann jeder von uns einen Beitrag leisten. Mit unserem Antrag im NÖ Landtag wollen wir den Schutz vor einem Blackout hochfahren und uns besser auf das Extremszenario vorbereiten“, betont LAbg. Kainz.

„Kein Strom in Haus und Wohnung, keine Heizung, keine Aufzüge, keine Tankstellen, keine Supermärkte, kein Radio und kein Fernsehen – es ist komplett dunkel, nichts geht mehr. Das und noch viel mehr würde uns drohen, sollte es zu einem länger andauernden Stromausfall kommen. Ein Horrorszenario, dass uns hoffentlich nie treffen wird. Dazu müssen wir aber laufend in unsere Energieversorgung investieren – denn es braucht leistungsfähige Infrastruktur um uns zu schützen“, betont LAbg. Heinreichsberger.

„Politik & Blackout“: Diskussion von VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner mit Experten zum Thema am 24. Februar

Die Volkspartei Niederösterreich wird das Thema „Blackout“ kommenden Mittwoch, den 24. Februar um 18 Uhr, in einer neuen Ausgabe des Formates „Politik & …“ live auf Facebook unter http://fb.com/vpnoeat diskutieren. Dabei werden VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner und Stefan Zach, Leiter der Unternehmenskommunikation des Stromversorgers EVN, miteinander die Gefahren eines großflächigen Stromausfalls thematisieren. Per Videobotschaft wird beispielsweise auch der Blackout- und Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg zugeschalten sein.