Volkspartei Niederösterreich präsentiert Bilanz zur „Ideentour“

VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner präsentiert die Bilanz zur Ideenreich Niederösterreich-Tour (Bildquelle: Thomas Resch)
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner präsentiert die Bilanz zur Ideenreich Niederösterreich-Tour (Bildquelle: Thomas Resch)

VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „55.000 Gespräche und mehr als 1.000 konkrete Ideen wurden eingebracht.“

Heute präsentierte Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner in St. Pölten die Bilanz zur Ideenreich Niederösterreich-Tour der Volkspartei NÖ, welche im Juli, August und September an 24 belebten Plätzen in Niederösterreich stattfand.

„Fest steht: Niemand von uns hat das alleinige Rezept für die Zukunft. Das beste Niederösterreich werden wir morgen haben, wenn wir heute zusammenarbeiten und im Miteinander die besten Ideen finden, entwickeln und umsetzen – deshalb ist gerade die Bürgerbeteiligung ein ganz wesentlicher Teil des Programmprozesses. Und um die Landsleute nicht nur durch einen Brief, einen Fragebogen oder Online zu erreichen, sind wir über den Sommer mit unserer Ideenreich Niederösterreich-Tour offensiv auf sie zugegangen. Vor Ort in den Regionen, dort wo sie zuhause sind. Wir waren an 24 Stationen im ganzen Land unterwegs, in allen 20 Bezirkshauptstädten und zusätzlich in Klosterneuburg, Schwechat, Waidhofen an der Ybbs und ein zweites Mal in der Landeshauptstadt St. Pölten. 250 Freiwillige haben im Sommer mehr als 55.000 Gespräche mit den Landsleuten geführt. Dabei wurden mehr als 1.000 konkrete Ideen niedergeschrieben und eingebracht. Diese Ideen der Landsleute sind Visionen für das Land – unsere Aufgabe ist es nun, aus diesen Visionen konkrete Konzepte für das Land zu erarbeiten. Maßnahmen, die letztlich in der Landesregierung, im Landtag oder in den Gemeindeämtern beschlossen werden können. Und auch wenn die Tour mittlerweile zu Ende ist, können weiterhin unter vpnoe.at/ideenreich Ideen eingebracht werden“, so Ebner.

„Die bisher eingebrachten Anliegen der Landsleute lassen sich im Wesentlichen in drei Bereiche zusammenfassen: Zum einen die großen Sorgen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aktuell – also Energie, Teuerung und Gesundheit. Zum zweiten sind es Vorschläge, die das unmittelbare Umfeld betreffen – etwa Gehsteige, Straßenlaternen oder Bahnübergänge. Zum dritten sind es Themen, die wir in der Landespolitik aktiv mitgestalten können – etwa Kinderbetreuung oder Mobilität. All das sind Anliegen und Themen unserer Landsleute, auf die wir Antworten geben oder neue Wege finden müssen“, so der Landesgeschäftsführer weiter.

„Unser Anspruch ist es, ein Arbeitsprogramm zu schreiben in dem sich möglichst viele Landsleute auch wiederfinden – ein Arbeitsprogramm für eine tragfähige Zukunft für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Denn: Noch nie waren die Herausforderungen größer, noch nie waren die weltweiten Probleme schwerwiegender als heute. Wir leben in einer Zeit der multiplen Krisen – wo die Zukunft nie so ungewiss war wie heute. Was es jetzt braucht, ist die Ideenkraft von vielen – möglichst allen – Landsleuten. Wir brauchen jetzt nicht nur gute, sondern die besten Konzepte für die Zukunft – für unsere Heimat, für Niederösterreich“, betonte Ebner.

Ebner: „Keine andere Partei hat eine Sensorik, die so tief in das Land hineinhört“

„Seit dem Amtsantritt unserer Landeshauptfrau hat sie immer einen Leitsatz betont: Die Anliegen der Landsleute sollen die wichtigsten Aufgaben der Politik sein. Das bedeutet sich immer den Themen zu widmen, die gerade die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bewegen – gleichzeitig aber auch den Blick in die Zukunft zu richten, um frühzeitig zu erkennen, was morgen und übermorgen wichtig sein wird. Keine andere Partei ist so eng mit dem Land und den Landsleuten verwurzelt, wie die Volkspartei NÖ – die Niederösterreich-Partei. Diese Nähe hat viele Gründe, einer der wichtigsten sind Persönlichkeiten: Wir zählen 220.000 Mitglieder, 20.000 Funktionärinnen und Funktionäre, 452 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in allen 573 Gemeinden. Keine andere Partei kann sich auf ein so breites Fundament verlassen – hat eine Sensorik, die so tief in ein Land hineinhört. Und trotzdem wollen wir für unseren Programmprozess dieses Mal noch einen Schritt weiter gehen. Wir wollen so viele Meinungen und Ideen wie möglich anhören, verstehen und mitnehmen am Weg zu unserem Arbeitsprogramm für Niederösterreich“, so der Landesgeschäftsführer.

„Der Prozess setzt sich aus sechs Säulen zusammen: Gestartet haben wir mit einer Mitgliederbefragung im Anschluss an unseren Landesparteitag im Frühjahr. Im Mai und Juni war unsere Landeshauptfrau unterwegs zu Bezirksarbeitskonferenzen mit den Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertretern der Gemeinden. Im Juli, August und September haben wir mit der Ideenreich Niederösterreich-Tour auf 24 belebten Plätzen im Land einen großen Bürgerbeteiligungsprozess durchgeführt. Der Campus Niederösterreich Ende August an der FH St. Pölten mit Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildnern aus Niederösterreich. Aktuell laufen Online-Diskussionsveranstaltungen des Regierungsteams mit Expertinnen und Experten – beispielsweise letzte Woche mit Landesrat Ludwig Schleritzko, nächste Woche mit Landesrat Jochen Danninger. Und schließlich die Präsentation unseres Arbeitsprogrammes rechtzeitig vor der Landtagswahl“, unterstrich Ebner abschließend.

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