„Tut gut!“ bietet maßgeschneiderte Angebote zur mentalen Gesundheit

Landesrat Martin Eichtinger und die stellvertretende Geschäftsführerin von
Landesrat Martin Eichtinger und die stellvertretende Geschäftsführerin von "Tut gut!", Sabine Benczur-Juris präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz die Umfrage-Ergebnisse (Bildquelle: zVg/Tut gut!)

Landesrat Martin Eichtinger: „Umfrage zeigt: NiederösterreicherInnen brauchen Unterstützung bei mentaler Gesundheit, ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung. 22,3 Prozent leiden mental unter Corona-Folgen. Maßgeschneiderte Angebote von ‚Tut gut!‘ ab dem zweiten Halbjahr 2021.“

Die Pandemie hat es gezeigt: Gesundheit steht über allem. In einer von „Tut gut!“ beauftragten Umfrage geben 22,3 Prozent der Befragten an, durch die Corona-Pandemie negative Einflüsse auf ihre mentale Gesundheit zu sehen. 28,4 Prozent geben an, sich weniger zu bewegen und 11,9 Prozent ernähren sich etwas oder deutlich weniger gesund als vor der Krise. „Tut gut!“ legt daher mentale Gesundheit, ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als die drei Schwerpunkte der nächsten eineinhalb Jahre fest.

„Das Gesundheitsförderungs- und Präventionsexperten-Team von ‚Tut gut!‘ gibt den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern jene Informationen, Angebote und Hilfestellungen in die Hand, die es jetzt – während und nach den ersten Öffnungsschritten – braucht“, betonte gestern Landesrat Martin Eichtinger bei einer Pressekonferenz.  „Unser Ziel ist es, dass unsere Landsleute mehr Lebensjahre in Gesundheit verbringen können“, so Eichtinger.

Stichworte wie Resilienz, also die Entwicklung einer Widerstandskraft, Motivation, Lebensfreude und die Stärkung des seelischen und körperlichen Immunsystems spielen dabei eine zentrale Rolle.

Neue Angebote für mentale Gesundheit im zweiten Halbjahr 2021

Ein Blick auf nationale Statistiken und die Bedürfnisse der niederösterreichischen Bevölkerung – in Form einer Online-Umfrage abgefragt – belegen die Fokussierung auf drei Schwerpunktthemen: Mentale Gesundheit, bewusste Ernährung und mehr Bewegung. „Im zweiten Halbjahr 2021 setzen wir daher einen Mental-Schwerpunkt“, so der Landesrat.

Wichtige Ergebnisse hat die von der Statistik Austria im Jahr 2019 durchgeführte Österreichische Gesundheitsbefragung aufgezeigt. Speziell in Niederösterreich gibt es laut der Selbsteinschätzung der Befragten Aufholbedarf vor allem bei der Reduktion von Adipositas (Fettleibigkeit), der Erhöhung des täglichen Obst- und Gemüsekonsums und der Erhöhung der körperlichen Aktivität.

Um die zahlreichen Angebote maßgeschneidert und eng an den Bedürfnissen der Niederösterreichischen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, hat die „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge vor kurzem Niederösterreich repräsentativ befragt. Auch hier deuten die Wünsche der Befragten auf die bereits genannten Schwerpunktthemen hin. „Die persönlich wichtigsten Gesundheitsaspekte für die NiederösterreicherInnen sind geistige Entspannung, ausreichend Bewegung und bewusste Ernährung“, erklärt Sabine Benczur-Juris, stv. Geschäftsführerin der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH.

Auf die Frage nach Störfaktoren für einen gesunden Lebensstil waren die
Top 3-Antworten:

  • „Zu wenig Disziplin – der innere Schweinehund ist stärker“ (41,8 %)
  • „Ich kann Süßigkeiten einfach nicht widerstehen“ (39,3 %)
  • „Ich kämpfe mit meinem Gewicht“ (34,3 %)

Positive Auswirkungen von „Home-Office“ auf mentale Gesundheit

Dem neuen Phänomen „Home-Office“ schreiben die NiederösterreicherInnen in Bezug auf psychisches Wohlbefinden (48,5 %) und Ernährung (48,1 %) durchwegs positive oder sehr positive Eigenschaften zu. Immerhin mehr als ein Drittel (34,3 %) sieht auch in Sachen Bewegung bzw. körperliche Aktivität einen Vorteil in einer Flexibilisierung von Arbeit.

Die Details und flankierenden Maßnahmen zum „Tut gut!“-Schwerpunktthema „Mentale Gesundheit“, das auf den Wünschen der Niederösterreichischen Bevölkerung fußt – werden im Spätsommer vorgestellt.

Mehr Infos unter: www.noetutgut.at