Radfahren in Niederösterreich boomt

(v.l.n.r.): Michael Duscher (Geschäftsführer Niederösterreich Werbung), Tourismuslandesrat Jochen Danninger und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki freuen sich auf ein erfrischendes Raderlebnis in Niederösterreich (Bildquelle: NLK / Burchhart)

„Rund 80.000 Fahrräder werden jährlich in Niederösterreich verkauft, davon etwa 32.000 E-Bikes“, so Danninger. „In Niederösterreich gibt es 180 radfreundliche Betriebe. Radfahren ist ein guter Grund, die heurigen Ferien daheim zu verbringen“, hob er hervor. „Niederösterreich verfügt über ein weit verzweigtes Streckennetz. Besonders stolz sind wir auf unsere grenzüberschreitenden Radrouten, die jetzt wieder befahrbar sind“, hielt der Landesrat fest. Insgesamt 1.400 Kilometer beschilderte Radwege stünden Ausflüglern und Radprofis zur Auswahl. Im Rahmen des ecoplus-Förderschwerpunktes „Radwegeinfrastruktur“ seien allein in den vergangenen fünf Jahren rund 30 Millionen Euro investiert worden. „Um sicherzustellen, dass unsere Investitionen auch die erwünschte Wirkung zeigen, führen wir als einziges Bundesland regelmäßig Radler-Befragungen und Frequenzmessungen durch. Die Zufriedenheit mit der vorhandenen Infrastruktur ist gestiegen und die Radlerinnen und Radler sind ‚Stammgäste‘ und fahren ihre Route öfter als einmal“, hielt der Landesrat fest.

Michael Duscher von der Niederösterreich-Werbung meinte: „Die Alleinstellungsmerkmale für den Rad-Tourismus in Niederösterreich sind die ‚sanfte Mobilität‘ mit der Anreise durch Bahn oder Bus, das familienfreundliche Radfahren, die radfreundlichen Unterkünfte und das Qualitätsmanagement.“ Mit unserer neuen Online-Broschüre und der druckfrischen Rad- und Mountainbike-Karte seien die Gäste bestens für ein Raderlebnis in Niederösterreich gerüstet, so Duscher. Ob auf den zehn Top-Radrouten oder den 14 ‚Radeln für Kids‘-Routen, für ein unvergessliches Abenteuer sei in jedem Fall gesorgt, zeigte sich Duscher überzeugt. Die „Radeln für Kids“-Touren seien ein Spaß für die ganze Familie und auch mit Kinderrädern oder schwächerer Kondition zu bewältigen. Entlang der Strecken würden interessante, kinderfreundliche Themen sowie Ausflugsziele geboten, hob er hervor. Buchbare Angebote seien für Radfahrer entscheidend, zusätzlich zum Nächtigungsangebot gehe es vor allem auch um den organisierten Gepäcktransport, so Duscher.

Alle buchbaren Angebote zum Thema „Radfahren“ in Niederösterreich gibt es unter www.niederoesterreich.at/radfahren-angebote, Radkarten stehen zum Downloaden unter www.niederoesterreich.at/radkarte bereit.

Ein wesentlicher Punkt, damit Radfahren ein ungetrübtes Freizeitvergnügen für die ganze Familie ist, sind die bestmöglichen Rahmenbedingungen und die optimale Infrastruktur. „Unser Ziel ist es, Verbesserungen bei den Abstellanlagen und eine bessere Gepäcksverwahrung zu ermöglichen“, so ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. „Die Befragungen haben ergeben, dass der durchschnittliche Radfahrer 53 Jahre alt ist, 50 Prozent sind Tagesausflügler und 31 Prozent nutzen die Bahn zur Anreise bzw. zur Abreise. Bei einem Radausflug werden 18 Euro ausgegeben, für eine Nächtigung investiert der Radfahrer rund 87 Euro. Radfahren ist gesund, umweltbewusst und sorgt für eine gute Verteilung der regionalen Wertschöpfung“, erläuterte er.