NÖ Landesbauernrat tagte zur ökosozialen Steuerreform

Das Präsidium des NÖ Bauernbundes mit Finanzminister Gernot Blümel und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (Bildquelle: NÖBB)
Das Präsidium des NÖ Bauernbundes mit Finanzminister Gernot Blümel und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (Bildquelle: NÖBB)

NÖ Bauernbundspitze diskutierte mit Finanzminister Blümel das Budget für 2022 

Der Budgetentwurf 2022 für Österreich liegt seit der Vorwoche auf dem Tisch. Gemeinsam mit Finanzminister Gernot Blümel und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner diskutierte der Landesbauernrat, das höchste Entscheidungsgremium des NÖ Bauernbundes, am 22. Oktober in St. Pölten die Inhalte der ökosozialen Steuerreform und aktuelle Maßnahmen der Bundesregierung.

Als starker Partner für die Interessen des ländlichen Raumes beweise der Bauernbund täglich Lösungskompetenz für die zukünftigen Herausforderungen, so Blümel: „Ebenso soll dieser Budgetentwurf für Aufschwung, Stabilität und Nachhaltigkeit sorgen.“ Der Finanzminister erläuterte den knapp 200 Delegierten auch die Eckpfeiler des aktuell 3,37 Milliarden umfassenden Budgets für Landwirtschaft, Regionalpolitik und Tourismus. „Diese Mittel sind gut investiert für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft und die Versorgungssicherheit bei der systemrelevanten Infrastruktur im Bereich der Lebensmittel und Energie in Österreich“, attestierten dazu Obmann Stephan Pernkopf und Direktor Paul Nemecek.

Volle Energie für den ländlichen Raum

Mit der ökosozialen Steuerreform sollen unter anderem energieautarke Bauernhöfe gefördert werden. Im Mittelpunkt der Diskussion stand neben der Planungssicherheit für bäuerliche Betriebe auch der faire Ausgleich zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Weitere wichtige Themen im Landesbauernrat waren die Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik von 2023 bis 2027 mit der Stärkung kleiner und mittlerer Betriebe, die Lage und Aussichten auf den Märkten, die Lebensmittel-Herkunftskennzeichnung sowie infrastrukturelle Projekte wie der Breitbandausbau. Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung, an der unter anderen Bauernbundpräsident Georg Strasser, Landesrat Ludwig Schleritzko und LK-Präsident Johannes Schmuckenschlager teilnahmen, stand auch die Ehrung verdienter Funktionärinnen und Funktionäre.

62 Konferenzen mit 15.000 Funktionären

Mit rund 105.000 Mitgliedern ist der NÖ Bauernbund die größte Teilorganisation der ÖVP. Traditionell laufen mit dem Landesbauernrat im Herbst auch die Vorbereitungen für die politische Winterarbeit des NÖ Bauernbunds in den Regionen Niederösterreichs an: Von November bis Dezember werden in 62 Konferenzen landesweit die wichtigsten Punkte, welche die bäuerlichen Betriebe im flächenmäßig größten Agrarbundesland betreffen, mit rund 15.000 Funktionärinnen und Funktionäre diskutiert. Aktuell stellt der Bauernbund auch mehr als 260 Bürgermeister, rund 200 Vizebürgermeister und 2100 Gemeinderäte in den niederösterreichischen Gemeinden.