Niederösterreich: Mehr Sichtbarkeit für Gesundheitsförderung

Landesrat Martin Eichtinger und
Landesrat Martin Eichtinger und "Tut gut!"-Geschäftsführerin Alexandra Pernsteiner-Kappl freuen sich über mehr Sichtbarkeit der Initiative in Niederösterreichs Gemeinden (Bildquelle: "Tut gut!"/Klemm)

Wenn in Niederösterreich das Schlagwort Gesundheitsförderung genannt wird, ist das unmittelbar mit dem Programm „Gesunde Gemeinde“ der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge verbunden. Damit der gesundheitsaffine Status der Gemeinde und die Leistungen der lokalen Arbeitskreise künftig noch augenscheinlicher sind, werden sukzessive bis Jahresende rund 200 Gemeinden mit den Ortstafel-Zusatzschildern „Gesunde Gemeinde“ ausgestattet bzw. bestehende Schilder ausgetauscht. Der Prototyp dafür wurde in Breitenfurt im Wienerwald montiert.

„Damit geben wir einerseits dem Engagement der Gemeinden in Sachen Gesundheitsförderung mehr Sichtbarkeit und transportieren andererseits die Marke ‚Tut gut!‘ in der Bevölkerung noch intensiver mit“, so Landesrat Martin Eichtinger und weiter: „Unser Ziel ist es, die gesunden Lebensjahre der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und damit die Lebensqualität der Menschen deutlich zu erhöhen. Jede und jeder ist aufgerufen, sich für die Gesundheit zu engagieren – im eigenen Alltag, am Arbeitsplatz, als Vorbild in der Familie oder auch aktiv im Arbeitskreis in der eigenen ‚Gesunden Gemeinde‘“.

Insgesamt 426 „Gesunde Gemeinden“ zählt die „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge GmbH mittlerweile. Das sind knapp 75 Prozent aller Gemeinden in Niederösterreich. Die Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen für die lokale Bevölkerung stehen im Vordergrund. Seitens „Tut gut!“ gibt es direkte Unterstützung durch Regionalberaterinnen und Regionalberater sowie Fördermöglichkeiten.

Ein positiver Gemeinderatsbeschluss und ein empfohlenes Rahmenbudget von EUR 0,40 bis EUR 1,00 pro Einwohnerin bzw. Einwohner und Jahr, welches in der Gemeinde verbleibt, sind die Grundvoraussetzung, um mit dem Programm „Gesunde Gemeinde“ zu starten. Nach der Zusage durch „Tut gut!“ wird ein offener Arbeitskreis in der Gemeinde gegründet, in dem jede Bewohnerin und jeder Bewohner einer „Gesunden Gemeinde“ mitarbeiten und/oder sich persönlich einbringen kann.

Weitere Infos unter: www.noetutgut.at/gesunde-gemeinde