Marillen 2021: Niederösterreichs Bauern starten mit Verkauf

Landeskammerrätin Diana Müller aus Krustetten mit den originalen Wachauer Marillen (Bildquelle: NÖ Bauernbund/Erich Marschik)
Landeskammerrätin Diana Müller aus Krustetten mit den originalen Wachauer Marillen (Bildquelle: NÖ Bauernbund/Erich Marschik)

2 von 3 österreichischen Marillen kommen aus Niederösterreich

Aufgrund der Witterungsbedingungen später als üblich startet nun der Marillenverkauf in ganz Niederösterreich. Über die Plattform „Niederösterreichs Bauern“ öffnet der NÖ Bauernbund auch seinen Marillenfinder und bietet somit den Überblick für Konsumenten, wo das „gelb-orange Gold“ zu finden ist.

Der Marillenfinder ist unter www.hoffinder.at online erreichbar.

Landeskammerrätin Diana Müller zur heurigen Ernte: „Die heurige Marillenernte konnte mit gezielten Frostschutzmaßnahmen zum Großteil gerettet werden. In der Arbeit mit der Natur braucht es Innovation und nachhaltige Lösungen, damit die Ernte auch unter herausfordernden Bedingungen eingefahren werden kann. Die Konsumenten können sich auf jeden Fall auf beste Qualität aus Niederösterreich freuen.“

Neben der Qualität ist heuer auch der Ernteertrag zufriedenstellend. Knapp 5.200 Tonnen Marillen werden heuer voraussichtlich in Niederösterreich, in den Anbaugebieten der Wachau und im Weinviertel, geerntet werden.

Niederösterreich ist das Marillenland Nummer 1

In der Wachau mit den weltbekannten Wachauer Marillen und den Weinviertler Marillen werden in Niederösterreich auf einer Fläche von insgesamt 650 Hektar Marillen angebaut. Damit stammen 2 Drittel der österreichischen Marillen aus blau-gelber Herkunft.

Für NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek ein wichtiger Grund verstärkt auf heimische Produktion zu setzen: „Wir brauchen keine Importe, wenn beste Qualität direkt in der Region produziert wird. Niederösterreichs Bauern bieten Obstgenuss vor der Haustür. Das ist nachhaltig und sichert die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln im Land.“