Land Niederösterreich stellt Laptops zur Verfügung

(v.l.n.r.): Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Erwin Hameseder und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Übergabe der gespendeten Laptops (Bildquelle: NLK Pfeiffer)
(v.l.n.r.): Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Erwin Hameseder und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Übergabe der gespendeten Laptops (Bildquelle: NLK Pfeiffer)

Landesrätin Teschl-Hofmeister: „Kinder dürfen nicht Verlierer dieser Krise sein“

Seit Beginn des Lockdowns befinden sich auch in Niederösterreich zahlreiche Schülerinnen und Schüler im „Distance-Learning“. Für viele junge Menschen ist ein digitales Endgerät nun Voraussetzung, um auch von zuhause aus erfolgreich am Unterricht teilnehmen zu können. „Für all jene Schülerinnen und Schüler, die nicht von zuhause aus lernen können, gibt es grundsätzlich Betreuung und Lernunterstützung vor Ort in der Schule. Zusätzlich stellt das Land Niederösterreich, auch wie bereits im ersten Lockdown, Laptops für die Beschulung in den eigenen vier Wänden für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf zur Verfügung. 150 Geräte werden über die Raiffeisen-Holding und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und weitere neuangeschaffte 770 Stück vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt“, erklärt Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Bereits im Frühjahr konnten zahlreiche Geräte, etwa über Spenden der Wirtschaft, durch die Gemeinden als Schulerhalter und diverse Unternehmen sowie durch die Mobilisierung der Restbestände von Schulen, bei Kindern mit Bedarf Verwendung finden.

„Jene Familien, die dringend technische Hilfsmittel benötigen, sollen diese rasch und unkompliziert bekommen, damit ihre Kinder weiter entsprechend am Unterricht teilhaben können“, erklärt die Bildungs-Landesrätin. Die Geräte werden koordiniert vom Land Niederösterreich an Mittelschulen, Polytechnische Schulen und Sonderschulen zur Verfügung gestellt. „Ich möchte an dieser Stelle aber auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die mit dem Lernen von zu Hause aus nicht zurechtkommen, jederzeit in die Schule kommen können. Schülerinnen und Schülern mit Lerndefiziten oder mit Defiziten in der Unterrichtssprache wird zudem explizit empfohlen, die Lernunterstützung in den Schulen in Anspruch zu nehmen“, so Teschl-Hofmeister.

Es ist uns besonders wichtig, dass Unterstützung direkt und rasch dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird, nämlich bei unseren Familien in den Gemeinden. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen auch in diesen schwierigen Zeiten gut im Bildungssystem aufgehoben sein“, so die Landesrätin abschließend.