Klosterneuburg: IST Park eröffnet

(v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Jochen Danninger, Geschäftsführer ecoplus, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Thomas Henzinger, Präsident IST Austriia
(v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Jochen Danninger, Geschäftsführer ecoplus, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Thomas Henzinger, Präsident IST Austria (Bildquelle: NLK Pfeiffer)

Für LH Mikl-Leitner ist der IST Park eine Visitenkarte für den Wissenschafts- und Forschungsstandort NÖ

Auf dem Areal des Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg wurde am gestrigen Montag das neue Technologie- und Forschungszentrum eröffnet. „Der neue IST Park ist eine wichtige Visitenkarte für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich“, ist Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überzeugt. Das neue Technologie- und Forschungszentrum biete die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Unternehmensansiedlungen aus forschungsintensiven Bereichen, Start-Ups und Spin-Offs. Bis Ende des Jahres würden hier bereits 13 Unternehmen einziehen und 65 Prozent der Fläche vermietet sein. Das Land Niederösterreich investiere jährlich 110 Millionen Euro in Wissenschaft und Forschung, so Mikl-Leitner. Niederösterreichs verfüge heute mit Krems, Tulln, Klosterneuburg und Wiener Neustadt über eine Wissenschafts- und Forschungsachse, die laufend gestärkt und ausgebaut werde und auch international Anerkennung finde, so Mikl-Leitner im Gespräch mit Moderator Jochen Danninger, Geschäftsführer der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. Am Standort des IST Austria in Klosterneuburg würden bis zum Jahr 2026 in Summe weitere 500 Millionen Euro investiert, so die Landeshauptfrau.

Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung, sagte, Aufgabe der Politik sei es dafür zu sorgen, dass die Grundlagenforschung exzellente Rahmenbedingungen vorfindet. Mit dem Ziel, Grundlagenforschung mit Standort, Wirtschaft, Forschung und Innovation zu verbinden.

Mit dem IST Park gibt es in Niederösterreich insgesamt sechs Technologie- und Forschungszentren, die an den heimischen Technopolstandorten in Tulln, Krems, Wiener Neustadt und Wieselburg sowie in Seibersdorf und ab sofort auch in Klosterneuburg zu finden sind. „Über 1.000 Menschen haben ihren Arbeitsplatz in einem unserer Technologie- und Forschungszentren. Jeder Standort hat ein klares Profil und verfolgt das Ziel, Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zusammenzubringen“, informierte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Das Technologie- und Forschungszentrum IST Park ist eine gemeinsame Initiative von ecoplus und dem IST Austria. Für Thomas A. Henzinger, Präsident des IST Austria, ist das neue Zentrum ein „weiteren Meilenstein“ in der zehnjährigen Geschichte des IST Austria. „Ein Technologiepark in unmittelbarer Nachbarschaft zum IST Austria Campus war bereits im Report zur Gründung des Instituts vorgesehen und trägt auch zur Stärkung des Standortes Österreich bei.“

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager ist ebenfalls von den Vorteilen des neuen IST Park überzeugt. Mit dem neuen Zentrum erfahre Klosterneuburg eine weitere Aufwertung als „Stadt der Wissenschaft und Forschung“. Das Projekt eröffne den Menschen in der Region zusätzliche Perspektiven und schaffe Arbeitsplätze vor Ort.

Das hochmoderne Zentrum wurde in eineinhalbjähriger Bauzeit mit Kosten von 15 Millionen Euro von der ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, in Zusammenarbeit mit dem IST Austria errichtet. Im neuen IST Park stehen in zwei Gebäuden 2.400 Quadratmeter Labor- und Büroflächen zur Verfügung, die den Anforderungen und Wünschen der Mieter entsprechend maßgeschneidert und angepasst werden können. Bei der Planung des Gebäudes stand die nachhaltige Entwicklung des Standortes im Fokus, auch auf das Landschaftsbild wurde besonderer Wert gelegt.