„Haus der Digitalisierung“ startet offiziell am 17. Jänner 2023

(v.l.n.r.): ecoplus Digital Geschäftsführer Lukas Reutterer, Landesrat Jochen Danninger, Kreativdirektorin Charlotte Tamschick und ecoplus Digital Geschäftsführer Claus Zeppelzauer freuen sich bereits auf den Eröffnungstermin am 17. Jänner 2023
(v.l.n.r.): ecoplus Digital Geschäftsführer Lukas Reutterer, Landesrat Jochen Danninger, Kreativdirektorin Charlotte Tamschick und ecoplus Digital Geschäftsführer Claus Zeppelzauer freuen sich bereits auf den Eröffnungstermin am 17. Jänner 2023 (Bildquelle: Thomas Resch)

Die Digitalisierung, mit der sich die gesamte Lebens- und Arbeitswelt rasant verändere, sei das große Thema der Zeit. Deshalb habe sich auch Niederösterreich bereits seit Jahren der Aufgabe verschrieben, den digitalen Wandel für Land und Leute zu nutzen, und die Steigerung der digitalen Transformation der Wirtschaft und der digitalen Kompetenz der Bevölkerung auch in der neuen Landesstrategie 2030 verankert, sagte Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger heute in St. Pölten, wo er gemeinsam mit der Kreativdirektorin Charlotte Tamschick sowie den beiden ecoplus Digital Geschäftsführern Claus Zeppelzauer und Lukas Reutterer die erste Themen-Inszenierung im Haus der Digitalisierung präsentierte.

„Digitalisierung ist der Schlüsselfaktor, um fit für die Zukunft zu werden. Dem Haus der Digitalisierung, das wir derzeit mit einem Investitionsvolumen von 33,5 Millionen Euro in Tulln errichten, kommt eine Schlüsselrolle zu, es soll zum Zentrum aller Digitalisierungsanstrengungen Niederösterreichs von der Unterstützung der Unternehmen bis zur einfachen Vermittlung des Themas für Jung und Alt werden. Da wir voll im Zeit- und Kostenplan liegen, können wir am 6. Dezember mit der Gebäudeeröffnung auch den Probebetrieb starten“, betonte dabei Danninger.

Die Eröffnungsinszenierung, mit der in Tulln die Digitalisierung erstmals so richtig erlebbar gemacht werden soll, heißt „Mensch + Maschine“ und startet am 17. Jänner 2023. „Im Showroom des Hauses geht es dabei um die enormen Möglichkeiten, aber auch die damit verbundenen Sorgen und Ängste der Mensch-Maschine-Kommunikation. Das dreidimensionale Gesamtkunstwerk u. a. mit einem 330 Quadratmeter großen und 330 Grad umlaufenden LED-Screen soll anregend, informativ und unterhaltsam sein und mit einem Wow-Effekt inspirieren und zum Nachdenken anregen“, sagte der Landesrat.

Charlotte Tamschick erläuterte, dass es neben der LED-Wand auch fünf weitere Ausstellungsmodule geben werde – u. a. mit Touchscreens zur Geschichte der Digitalisierung, einer Timeline von den großen Rechnern bis zu den kleinen Chips, Tablets, die unsichtbare Prozesse zum Thema künstliche Intelligenz sichtbar machen, einer Schatzkarte der Digitalisierung und Innovation im Land, einem Hörerlebnis mit Pro- und Contrastimmen und nicht zuletzt der Möglichkeit, via Selfie selbst zum Teil der Ausstellung zu werden.

„Mensch + Maschine“ ist für rund ein Jahr jeweils von Montag bis Samstag zwischen 10 und 18 Uhr zugänglich; der Eintritt ist frei. Bereits ab 7. Dezember kann man auf www.virtuelleshaus.at sein Besuchsfenster buchen; auf der Homepage gibt es auch weitere Informationen zur Anreise, Gastronomie etc.

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