Gesundheitsberatung 1450: Abwicklung für drei Bundesländer aus Niederösterreich

Gesundheitsberatung 1450: Abwicklung für drei Bundesländer funktioniert
Eine noch effizientere Abwicklung beim Gesundheitstelefon 1450 ist in Planung (Bildquelle: Thomas Resch)

Die Gesundheitsberatung 1450 wird von Notruf NÖ für die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Kärnten betrieben. Das Land Niederösterreich unternehme alles, um die bestmögliche Versorgung und Beratung für die Landsleute sicherzustellen. „Der Andrang auf die Gesundheitsberatung 1450 ist sehr groß. Am vergangenen Sonntag haben 7.678 Menschen angerufen, normalerweise sind es um die 100. Damit alle Personen ihre Beratung erhalten, haben wir bereits weitere 40 Helferinnen und Helfer angestellt. Wir stocken das Personal auf, um den Menschen bestmöglich zu helfen. Das Notruf-System in Niederösterreich und die Abwicklung des Gesundheitstelefons 1450 in Niederösterreich funktioniert“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger. Das zusätzliche Fachpersonal sei bestens geschult: „Wir haben das Personal aus den Fachhochschulen und Universitäten angestellt, sie können die Tätigkeit als Praktikum anrechnen. An dieser Stelle darf ich mich bei allen helfenden Händen bedanken“, so Eichtinger.

Bis zu 100 Mitarbeiter sind gleichzeitig mit den Anfragen der Menschen beschäftigt: „Die durchschnittliche Wartezeit betrug am Montag nur 2 Min 20 Sekunden, aktuell gibt es keine Wartezeit bei 1450 bei Anrufen aus Niederösterreich“, so Notruf Niederösterreich-Chef Christof Chwojka und ergänzt: „Alle angenommen Anrufe wurden bearbeitet, wenn notwendig hat die Gesundheitsberatung zurückgerufen. Die Quote der Nicht-Rückrufe beträgt 0.“

Eine noch effizientere Abwicklung sei bereits in Planung: „Wir werden noch genauere Abfragealgorithmen einbauen, um noch besser beraten zu können. Weiters haben wir eine neue technische Online-Lösung entwickelt, die uns eine noch bessere Beratung ermöglicht. Vor dem Anruf auf 1450 sollte eine Selbstabklärung erfolgen, nämlich unter http://corona.144.at“, so Chwojka.

Notruf NÖ stellt natürlich auch in Zusammenarbeit mit dem NÖ Sanitätsstab täglich neue technische Lösungen für die Behörde zur Verfügung. So muss keine Bezirkshauptmannschaft mehr telefonieren, wenn ein Test angeordnet wird und bekommt auch automatisiert Informationen, wenn in ihrem Bereich ein Verdachtsfall festgestellt wird. Auch sind Amtsärzte direkt im System von Notruf NÖ eingebunden und können dadurch viel rascher und effizienter in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Seit heute bietet der Notruf NÖ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Kinderbetreuung an einem der Standorte von 7.30 bis 17 Uhr von Montag bis Freitag an. „Drei Volksschulpädagogik-Studentinnen werden sowohl für die Versorgung als auch für die Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen, damit die Helfer helfen können. Eine wichtige Hilfe für die Einsatzkräfte“, so Eichtinger.

Seit 1. März erhielten der Notruf Niederösterreich 48.605 Anrufe auf 1450, davon waren 7.937 herkömmliche Gesundheitsberatungen. „Danke an alle Helferinnen und Helfer, die rund um die Uhr für ihre Mitmenschen im Einsatz sind. Sie alle leisten unglaubliche Arbeit. Ein Dank gilt auch den Fachhochschulen und Universitäten, die mit uns ganz eng kooperieren“, bedankt sich Eichtinger beim Experten-Team.